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Coregrounds: vom Schreiberling zum Spieleentwickler

Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal über Games und Gaming geschrieben habe. Und nicht nur die Zeit ist eine andere: auch meine Perspektive hat sich einmal um 180 Grad gedreht; während ich vor ein paar Jahren noch als begeisterter Gamer über Computerspiele geschrieben habe – schreibe ich jetzt als Spielentwickler über mein eigenes Spiel. Ich möchte Euch hiermit Coregrounds vorstellen und ein bisschen erzählen, wie es sich anfühlt, auf der anderen Seite der Gamesbranche zu sein. Coregrounds_Screenshot_13 (mehr…) Weiterlesen

Beta-Urteil: Might and Magic Heroes Online mit Video und Gewinnspiel

Die Heroes-Serie der Might and Magic Reihe gehört unter Taktikfans zu den besten Spielen dieser Art überhaupt. Bereits sechs Teile lang führten wir Orks und Paladine über die Hexfelder ferner Fantasy-Welten. Nun springt das ganze mit Might and Magic Heroes Online von Ubisoft in den Browser und zeigt, was dank moderner Technologie auch ohne Client möglich ist. Might and Magic Heroes Online Kartenansicht (Quelle: Ubisoft) (mehr…) Weiterlesen

Vorurteil: Panzer General Online Beta

Panzer General Online hat so gut wie nichts mit dem alten Strategiespiel von SSI zu tun. Trotzdem und zu allgemeiner Überraschung ist das Browsergame gut durchdacht und durchaus fesselnd. Allerdings ist es mehr ein Trading Card Game als ein Strategiespiel. Die Taktik kommt dennoch nicht zu kurz, wie ein Blick in die Closed Beta beweist. Panzer General Online Beta Kampf (quelle: ubisoft) (mehr…) Weiterlesen

Cultures Online

CulturesOnline_Siedlung (quelle: gamigo)Die Strategiespiel-Reihe „Cultures“ schickte sich anfang des letzten Jahrzehnts an, „Die Siedler“ vom Thron der Aufbauspiele mit wuseligen Figürchen zu schubsen. Tatsächlich fanden die Spiele des Oberhausener Entwicklers Funatics einige Fans, doch viele empfanden das umfangreiche Mikromanagement als zu kompliziert. Der Browsergame-Ableger CULTURES ONLINE wirkt folglich etwas simpler, aber im Vergleich zur Konkurrenz glänzt der Titel durch Spieltiefe. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre CULTURES ONLINE wirkt insgesamt sehr niedlich und harmlos, auch wenn die Helden im Kampfesfall schon ordentlich zuhauen können. Die gute Grafik und der Bekanntheitsgrad der Tutorialfigur Bjarni aus den Vollpreisspielen sorgen für eine heimelige Atmosphäre. Die wuselnden Einwohner verleihen dem Spiel den typischen Siedler-Charme. Eine sehr sympathische Kleinigkeit sind außerdem die witzigen Buttonbeschriftungen. Statt eines neutralen „OK“ gibt es ein „Das will ich haben“ oder ähnliches. Grafik / Sound Die Flashgrafik ist absolute Oberklasse und muss sich vor keiner Konkurrenz verstecken. Das Treiben auf der Insel ist hübsch animiert und auch alle weiteren Grafiken können voll überzeugen. Die passende Musik dudelt nett im Hintergrund und nervt auch nicht allzu schnell. Außerdem kommen wir in den Genuss einiger Soundeffekte, die sich ebenfalls gut ins Gesamtbild einfügen. Gameplay Auf den ersten Blick erscheint CULTURES ONLINE wie jedes andere Aufbaustrategiespiel auch. Man beginnt in einem fast leeren Dorf und startet dessen Aufbau durch die Errichtung der üblichen Gebäude wie Sägemühle, Lagerhaus und Taverne. Doch anders als in anderen Games produzieren diese Gebäude nicht einfach so oder durch die bloße Bereitstellung von Einwohnern, sondern es müssen spezielle Helden zugewiesen werden, die in der Taverne – die hier Pub heißt – rekrutiert werden müssen. Diese Helden arbeiten und produzieren dann Güter, die zum weiteren Ausbau verwendet werden. Doch das ist nicht das einzige Produkt der Tätigkeiten. Jede Arbeit führt außerdem zu einer gewissen Stärkung der Helden in deren Statuswerten. Wie in einem Rollenspiel werden die Recken geskillt. Holzfällen bringt also nicht nur den Rohstoff Holz, sondern auch Geschicklichkeitspunkte für den Helden, der als Holzfäller arbeitet. Helden haben aber nicht nur Skillwerte, sondern auch Inventargegenstände, die bei Quests gefunden oder gekauft werden können. Die Helden können dann auf Missionen geschickt werden, die ähnlich wie bei typischen Rollenspielen ablaufen. Die Kämpfe sind zwar passiv, aber durch den Ausbau der Siedlung und kleine Gimmick-Spiele in der Taverne kommt eigentlich nie Langeweile auf. Einzelspieler / Mehrspieler Natürlich gibt es in CULTURES ONLINE auch PvP-Kämpfe, die zwar genauso passiv ablaufen wie die Quest-Fights, aber durch Ranglisten und ein Gildensystem trotzdem interessant sind. Denn aus einem PvP kann auch ganz schnell ein Gildenkrieg werden. Darüber hinaus gibt es einen Chat, ein Nachrichtensystem sowie die Möglichkeit, die eigene Insel mit dekorativen Items aufzuhübschen und so neidvolle Blicke auf sich zu ziehen. Fazit CULTURES ONLINE ist eines der besten Browsergames, die derzeit auf dem Markt sind. Das Spiel vereint alle guten Features aus Aufbaustrategie- und Rollenspielen und präsentiert sie in zeitgemäßer Grafik und mit musikalischer Untermalung. Das Gameplay und die stimmungsvolle Atmosphäre wissen vollauf zu begeistern. Da können sich etliche Mitbewerber ein Scheibchen abschneiden. Weiterlesen

Empire Universe II

EMPIRE UNIVERSE II ist ein Veteran unter den strategischen Browsergames und das sieht man dem Titel trotz mehrerer Überarbeitungen auch an. Trotzdem gehört es zu den atmosphärisch dichtesten Spielen seiner Zunft und versteht es auch heute noch, neue Spieler zu gewinnen und in seinen Bann zu ziehen. Das dürfte unter anderem auch an der eingeschworenen Fanbasis liegen, die auch für Neulinge stets ein offenes Ohr hat. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre Die gut aufgebaute Stimmung in diesem Weltraumspiel deutet sich schon zu Beginn an. Die Rassenwahl zeigt eine Reihe von Spezies an, die alle mit einem gelungenen Kurzportrait vorgestellt werden. Auch im weiteren Spielverlauf wächst einem die eigene Kolonie ans Herz und nicht selten versucht man, sich in diplomatischen Verhandlungen wie ein Vertreter seiner Rasse zu präsentieren. Das nennt man wohl Identifikation mit der Spielfigur bzw. –fraktion. Grafik / Sound EMPIRE UNIVERSE II ist grottenhäßlich, da gibt es wohl keine zweite Meinung. Das Spiel sah 2007 vielleicht okay aus, doch gemessen an modernen Flashperlen sackt die Optik des Klassikers doch deutlich ab. Immerhin läßt sich die Galaxiekarte drehen und zoomen und der Rest ist durch die Einfachheit schön übersichtlich. Sounds darf man selbstredend auch nicht erwarten. Gameplay Das Spielkonzept wirkt aus heutiger Perspektive vielleicht schon etwas ausgelutscht, doch man sollte bedenken, dass EMPIRE UNIVERSE II vor vier Jahren zum ersten Mal an den Start ging. Das Spiel orientierte sich damals offenbar klar an „Galactic Civilization“ von Stardocks, einem sehr guten und leider zu Unrecht etwas vergessenen Vollpreisspiel mit einem sehr ähnlichen Spielprinzip. Man beginnt auf einem Planeten in seinem Heimatsonnensystem und errichtet erste Gebäude, um die Rohstoffe des Planeten auszubeuten. Insgesamt gibt es zehn Rohstoffarten, die je nach Planet öfter oder seltener vorkommen. Die Rohmaterialien und Credits sind Grundvoraussetzung für weitere Expansion und den Bau immer neuer Gebäude. Hinzu kommen ein Forschungssystem sowie ein Schiffsbausystem mit individuell kombinierbaren Komponenten. Es können unter anderem auch Kriegsschiffe gebaut werden, doch man muss in EMPIRE UNIVERSE II nicht zwingend Gewalt anwenden, um erfolgreich zu sein. Eine geschickte Diplomatie tut es manchmal auch. Eine Besonderheit ist das rollenspielähnliche Skillsystem für die Kommandantenfigur des Spielers. Je nach Erfahrung durch weiteres Voranschreiten im Spiel gibt es Sonderpunkte, mit denen man die Fertigkeiten im Kampf, Handel, Forschung usw. verbessern kann. Ziel des Spiels ist es, bis zu fünf Planeten optimal zu kolonisieren und so zur galaktischen Großmacht aufzusteigen. Einzelspieler / Mehrspieler Die Kommunikation mit Mitspielern ist ein zentraler Bestandteil von EMPIRE UNIVERSE II. Neben kriegerischen Aktionen geht es dabei vor allem um den Handel mit seltenen Rohstoffen sowie geschickte Bündnisdiplomatie, denn nur im Verbund mit großen Allianzen kommt man der Hegemonie im Weltraum Stück für Stück näher. Fazit EMPIRE UNIVERSE II versteht es, einen in seinen Bann zu ziehen und zu motivieren, obwohl das Spiel optisch eine Zumutung ist. Die diplomatischen Verhandlungen und Handelsbemühungen sowie das Skilling des Kommandanten fesseln für Wochen und entfalten ein kaum abzustreitendes Suchtpotential. Für alle, denen Inhalt wichtiger ist als Grafik, ist EMPIRE UNIVERSE II allemal einen Blick wert. Weiterlesen

Romadoria

romadoria_Stadt (quelle: next idea)In den Reigen der kostenlosen Strategiespiele für den Browser tritt mit ROMADORIA ein weiterer Kandidat, der sich mal wieder für die antike Welt als Schauplatz entschieden hat. Damit stellt sich das Spiel etablierter Konkurrenz. Immerhin punktet das Spiel der Next Idea GmbH aus Münster mit einem aktiven Taktiksystem und hübschen animierten Grafiken. Außerdem dürfte das noch junge Spiel mit der Kritik der Community wachsen und gedeihen. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre ROMADORIA entführt uns in die antike römische Welt und setzt das auch sehr gut in Szene. Die Weltkarte ist in die tatsächlichen historischen Provinzen aufgeteilt und expandiert durch immer neue Spieleranmeldungen weiter. Auch die Gebäude und Einheiten sind historisch soweit korrekt und vermitteln einem das Gefühl einer römischen Siedlung und den Feldzügen der elitären Legionen von einst. Grafik / Sound In ROMADORIA wird nicht unbedingt mit Grafikeffekten geprotzt, aber dennoch ist das Spiel ganz hübsch gelungen. Die Stadtansicht ist nett gerendert, einige Animationen sorgen für Leben. Es gibt sogar eine Zoomfunktion, um sich die Details der Ortschaft anzusehen. Leider vermissen wir wieder einmal eine Hintergrundmusik oder Soundeffekte. Gameplay ROMADORIA spielt sich im Grunde wie alle anderen Strategiespiele im Browser auch. Einsteiger werden ebensowenig Probleme damit haben, sich zurechtzufinden wie erfahrene Profis, zumal es auch ein umfangreiches Tutorial gibt. Die Steuerung des Aufbaus ist sehr intuitiv und erfolgt durch Hotspots direkt auf den Bauplätzen. Des Weiteren gibt es einen umfangreichen Wissenschaftsbaum, der immer neue Baumöglichkeiten freischaltet. Leider dauert die Erforschung und auch der Ausbau der Stadt vergleichsweise lange. Ebenso sollte man etwas Geduld mitbringen, ehe man größere Kriegsaktionen startet, denn selbst die einfachste Einheit muss erst freigeschaltet werden. Dafür gibt es dann aber alles, was das Feldherrenherz begehrt, inklusive Elefanten und Belagerungsgerät. Das Kampfsystem ist das Kernstück des Spiels. Es gibt sowohl offene Feldschlachten als auch Belagerungen und die Armeen können im sogenannten Kohortensystem gestaffelt werden. Das bringt eine gewisse taktische Tiefe mit sich, die in geringem Maße eine numerische Unterlegenheit ausgleichen kann. Weitere positive Features sind ein Wettersystem sowie die davon abhängigen Aufmarschzeiten der Truppen, die eine gute Koordination und Planung voraussetzen. Das wohl größte Manko von ROMADORIA in seiner jetzigen Phase ist der immense Vorteil, den man sich durch die Premiumwährung erkaufen kann. Allein die Beschleunigung der Bauphasen und der Ausgleich einer negativen Wirtschaftsbilanz bringen extreme Vorteile gegenüber Mitspielern ohne Echtgeldeinsatz. Hier müssen die Betreiber dringend nachbessern. Einzelspieler / Mehrspieler Natürlich gibt es auch in ROMADORIA ein Gildensystem. Spieler können sich zu Clans zusammenschließen und so versuchen, auf einer der höchst motivierenden Rankinglisten nach oben zu klettern. Das Spiel verfügt zudem über ein Chatsystem und man kann mit Anderen Handel treiben. Fazit ROMADORIA gehört mit Sicherheit zu den besseren Strategiespielen, die derzeit auf dem Markt sind. Zwar kann die Grafik nicht mit den neuesten Flash-Entwicklungen mithalten und auch der Innovationswert ist eher mittelmäßig, doch für Freunde traditioneller Aufbaustrategiespiele bietet das Game alle gängigen Features und sogar noch etwas mehr. Weiterlesen

Tiny Town

TINY TOWN ist nicht etwa die Heimat von Plucky Duck und Buster Bunny, sondern ein Browsergame, das am ehesten mit den „Sims“ oder „Second Life“ zu vergleichen ist. Man schlüpt in die Rolle eines Bewohners des besagten Tiny Town und erledigt allerlei alltägliche Dinge, kauft Klamotten und Möbel und zeigt sich und seine Errungenschaften den anderen Stadtbewohnern. Das Ganze ist rundherum nett präsentiert und zudem völlig harmlos. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre TINY TOWN ist insgesamt sehr harmonisch und friedlich ausgelegt. Dazu passen auch die dezenten Farben und die nette Comicoptik der Spieloberfläche. Leider wirkt das Spiel etwas zu leblos und träge, man könnte fast sagen langweilig. Selbst die Shops und Boutiquen lassen Mädchenherzen wohl kaum wirklich höher schlagen. Immerhin ist das Game sehr einsteigerfreundlich. Grafik / Sound Wie erwähnt sieht TINY TOWN nett und gediegen aus, aber eben auch etwas ereignislos und öde. Es gibt weder Sounds noch nennenswerte Animationen. Das spiel hangelt sich weitestgehend an Menüboxen entlang. Ganz nett ist das Anzieh- und Einrichtungsfeature, doch gerade hier hätte man grafisch noch etwas mehr rausholen können. Gameplay In TINY TOWN lebt man ein virtuelles Leben wie in „Die Sims“ bzw. hegt und pflegt man seinen Avatar wie früher bei den Tamagotchis. Grundlegend gilt es, einige Bedürfnisse zu erfüllen wie Hunger, Durst oder dem nach Körperhygiene. Hinzu kommen Sekundärbedürfnisse nach Geld, Ansehen, teuren Möbeln oder schicken Kleidungsstücken. Besonders die letzten beiden Spielinhalte machen TINY TOWN ganz klar zu einem Spiel für die jüngere weibliche Zielgruppe. Natürlich dreht sich auch deswegen viel ums liebe Geld, das hier witzigerweise noch Mark heißt. Um an den begehrten Zaster zu kommen muss man entweder arbeiten gehen, im Einkaufszentrum betteln oder sich auf kriminelles Terrain wagen. Wer lieber legal sein Geld verdient, muss für bestimmte Jobs einige Voraussetzungen erfüllen, zum Beispiel branchentypische Outfits anziehen oder sich besonders pflegen. Klamotten kosten allerdings ne Menge Geld, so dass man schonmal einige Zeit mit Aushilfsjobs vorlieb nehmen muss, ehe man das tolle Kostüm zusammengespart hat. Ein weiterer Weg, die Kohle wieder loszuwerden, sind Möbelstücke. Die anfangs leere Wohnung wird so nach und nach zum individuell zu gestaltenen Zuhause. Sein Wohnzimmer kann man übrigens auch den anderen Mitspielern zum Bewundern vorführen. Einzelspieler / Mehrspieler Es gibt bei TINY TOWN kein eigentliches Gegeneinander, sondern eher eine gewisse Rivalität in den Errungenschaften und den Luxusgütern. Auf den vorderen Plätzen der Rangliste finden sich nur die angesehensten und top gestyltesten Bewohner von TINY TOWN  wieder. Man kann allerdings auch ohne diesen Ansporn Freundeskreise aufbauen und sich mit anderen Spielern über eine Nachrichtenfunktion austauschen. Fazit TINY TOWN ist ein harmloses, nettes kleines Spiel für Zwischendurch, das durch seine Spielinhalte und die leichte Bedienung vor allem jüngere und weibliche Spieler anziehen dürfte. Es ist weder besonders aufwändig in der Grafik, noch sonderlich kompliziert und spieltief, doch wer Freude an einer digitalen Anziehpuppe und einem einfachen kleinen Rollenspiel hat, der dürfte mit TINY TOWN durchaus zufriedengestellt sein. Weiterlesen

World of Ants

WorldofAnts_Kammern (quelle: neonga nations)Strenge Hierarchien, perfekte Organisation und starke Soldaten – nein, die Rede ist nicht von den römischen Legionen oder Napoleons Grande Armée, sondern von einem Ameisenstaat. Was läge da näher, als die faszinierenden kleinen Krabbler mal in ein Strategiespiel einzubinden. In WORLD OF ANTS von Neonga Nation befehligt man eine Ameisenkolonie und strebt die Welt… äh, Wiesenherrschaft an. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre Ganz so martialisch wie eingangs beschrieben ist WORLD OF ANTS dann doch nicht. Das Spiel präsentiert sich eher in lockerem Comicstil mit niedlichen Ameisenfigürchen, die sich in Blatthängematten fläzen. Trotz der häufigen Waffengänge wirkt das Spiel eher freundlich und humorvoll und ist daher auch für die jüngere Zielgruppe geeignet. Grafik / Sound WORLD OF ANTS ist auf jeden Fall hübscher anzuschauen als die meisten anderen Aufbaustrategiespiele. Die Ansicht des Ameisenbaus wird durch zahlreiche Animationen aufgeschmückt und vor allem die Einwohner des Baus wuseln lebendig umher. Leider bekam das Spiel keine Sounds spendiert, das hätte das Ganze noch etwas stimmiger gemacht. Gameplay Im Grunde ist WORLD OF ANTS ein klassisches Aufbauspiel, nur dass man eben diesmal nicht für Menschen baut, sondern für Ameisen. Die Bauoptionen sind entsprechend angepasst. Es gibt keine Gebäude, sondern Kammern, die jedoch ähnliche Zwecke erfüllen wie man es gewohnt ist. Einige dienen dem Ressourcengewinn, andere der Ausbildung von Einheiten. Gebaut wird an vorgegebenen Bauplätzen vertikal ins Erdreich hinein. Die Kammern selbst sind dann grafisch recht witzig dargestellt. Die Wassergewinnung etwa besteht aus einer Dose mit Strohhalmen, durch die Regenwasser gesammelt wird. Nach und nach wächst und gedeiht die Kolonie und man beginnt, über Expansion nachzudenken. Die ersten feindlichen Kräfte sind wilde Ameisen, deren Kolonien passiv und computergesteuert sind. Jetzt sollte man die ersten Armeen ausheben und zum Angriff schicken. Mit den geplünderten Gütern baut man weiter und errichtet irgendwann eine zweite Kolonie. Ziel ist wie üblich die Spitze der Rangliste und die Macht über den zentralen Ameisenhügel auf der Wiese. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Einzelspieler / Mehrspieler WORLD OF ANTS hält viele Mehrspieleraktionen bereit. Man kann mit rivalisierenden Kolonien und Armeen Krieg führen, handeln oder aber mit ihnen Bündnisse eingehen. Feste Allianzen werden zu Imperien, die stark genug sind, um sich an der Wiesenherrschaft zu versuchen. Eine Ingame-Chat ermöglicht außerdem die Live-Kommunikation zwischen den Spielern. Fazit WORLD OF ANTS ist ein witzig gemachtes Browsergame mit einer netten Optik und einer guten Idee für ein neues Setting in einem ansonsten schon recht abgegrasten Subgenre. Die Features und Optionen im Gameplay sind wahrlich nicht neu, aber mit zur Thematik passenden Ideen umgesetzt. Wer ein schönes und witziges Browsergame spielen möchte, der kann sich ohne weiteres an WORLD OF ANTS versuchen. Eine neue Runde wurde vor kurzem gestartet. Weiterlesen

Woodland Kings

Bart oder nicht Bart, das ist die Frage in Seal Medias neuem Browser-Strategiespiel WOODLAND KINGS. Hier geht es um zwei verfeindete Völker, die sich vornehmlich anhand ihrer Bartfarbe unterscheiden. Sie haben jedoch einen gemeinsamen Feind, nämlich die fiesen Bartlosen, die sich einen mächtigen Runenstein unter den Nagel gerissen haben. Die nette Story verpackt ein ordentlich gemachtes Aufbau-Strategieepiel. Atmosphäre Die Comic-Optik passt hervorragend zur witzigen Hintergrundgeschichte und auch sonst präsentiert sich das Spiel locker und unkompliziert. Weder im Gameplay noch in der Grafik gibt es nennenswerte Besonderheiten. WOODLAND KINGS scheint voll und ganz für Einsteiger und Jüngere gemacht zu sein. Grafik / Sound Das Spiel zeigt sich in übersichtlicher und klarer Comic-Optik ohne allzu grelle Farben oder übertriebene Effekte. Leider gibt es auch keine Animationen und Sounds, so dass einem ein wenig das Leben in der eigenen kleinen Stadt fehlt. Im Hinblick auf die immer aufwändiger werdenden Browserspiele der Konkurrenz versinkt WOODLAND KINGS optisch leider unter das Mittelmaß. Gameplay WOODLAND KINGS ist ein klassisches Aufbau-Strategiespiel mit den typischen Features und Funktionen dieses Genres. Man beginnt in einem kleinen Dorf mit lediglich einem Häuschen und ein paar Baumaterialien. Zu allererst muss man eine Schänke errichten, denn bärtige Barbaren brauchen stets bestes Bock-Bier zum Bauen und Bämpfen… äh, Kämpfen. Ums Kämpfen geht es dann auch im Wesentlichen, denn die meisten der zur Auswahl stehenden Gebäude haben mehr oder weniger mit der Aushebung von Truppen zu tun. Diese schützen zunächst die eigene Siedlung, lassen sich aber auch aussenden, um andere Gebiete zu plündern und gegnerische Städte zu erobern. Leider sind die Kämpfe ebenfalls lieblos dargestellt und verlaufen weitgehend passiv. Einzig die Taktik kann man vorab ein wenig einstellen. Immerhin kann man seine Feldzüge durch Spionageaktionen und Sabotageakte vorbereiten und so seine Strategie immer wieder neu zuordnen. Ebenfalls gut für die Motivation ist die Suche nach dem besagten Runenstein. Den zu finden ist nämlich die Hauptaufgabe des Spielers. Dafür gilt es, sich zunächst eine entsprechende Machtposition zu erstreiten, ehe man sich mit anderen verbündet und gegen die Bartlosen zu Felde zieht. Einzelspieler / Mehrspieler Generell geht es in WOODLAND KINGS um das ständige Aufeinandertreffen der Armeen der Spieler. Dabei ist es erst einmal zweitrangig, wer gegen wen zu Felde zieht. Blondbärte und Schwarzbärte bekriegen sich solange, bis Allianzen gebildet werden, die dann wiederum in Gildenkriege gegeneinander ziehen. Erst später geht es dann gegen die Bartlosen um den Runenstein. Fazit WOODLAND KINGS ist alles andere als ein innovatives oder optisch hochwertiges Browsergame. Es ist aber auch nicht weniger als die grundsolide Umsetzung eines bewährten und beliebten Spielprinzips in neuem Gewand und neuer Gesichtsfrisur. Für Neulinge und Liebhaber der guten alten Aufbaustrategie gibt es daran nichts zu meckern. Weiterlesen

Goaligan

Goaligan_Vereinserstellung (quelle: play good entertainment)Gerade erst ist die Bundesliga-Saison in Deutschland zu Ende gegangen, da liefern uns die Entwickler von Play Good Entertainment auch schon ein weiteres Browser-Fussballmanager-Game. GOALIGAN heißt das Spiel und enthält alles an Features, was eine gute Managersimulation haben sollte. Bezüglich der Plattformen macht Play Good auch keine halben Sachen. GOALIGAN spielt sich sowohl im Browser als auch über Facebook und iPhone-App. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre Obwohl die optische Präsentation des Spiels durchaus gelungen ist und die vielen Einstellungsmöglichkeiten beim Wappen und Team auch Individualität zulassen, krankt GOALIGAN leider etwas an der mangelnden Lebendigkeit. Die Spieldarstellung erfolgt ohne großen Aufwand und auch sonst fehlt ein bißchen Trubel im Ligageschäft. Grafik / Sound Die einzelnen Menüseiten und Darstellungen wie Gebäude und Spieler-Icons sind ganz nett gemacht, aber leider wirkt das ganze Spiel optisch etwas leblos. Es gibt kaum nennenswerte Animationen und die Spieldarstellung beschränkt sich auf eine ablaufende Uhr oder das reine Ergebnis. Sounds sind ebenso Mangelware. Gerade König Fussball sollte man etwas emotionsgeladener präsentieren. Gameplay Das Gameplay in GOALIGAN entspricht dem Standart der Fussball-Manager-Simulationen. Man erschafft seinen eigenen Klub und kämpft sich von der untersten Liga nach ganz oben. Durch Liga- und Freundschaftsspiele bekommt man Geld und Erfahrungspunkte, die man wiederum in den Klub bzw. die Mannschaft investieren sollte. Dafür gibt es wiederum eine Fülle von Möglichkeiten. Über ein Baumenü kann man etwa sein Vereinsgelände ausbauen und erhält so etliche Boni für die Spieler oder die Finanzen. Das Kernstück des Spiels ist aber natürlich die Mannschaft. Aus dem zufällig zugeteilten Team kann man nicht allzu viel herausholen, also heißt es, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Hier sollte man genau beobachten und zugreifen, wenn ein Schnäppchen zu machen ist. Die Spieler können jedoch auch durch ständiges Trainieren verbessert werden. Gut umgesetzt ist das Freischalten neuer Trainingseinheiten durch Erfahrungslevels. So bekommt man immer neue Anreize, sein Training zu optimieren. Mit einer entsprechend trainierten Mannschaft geht es dann ins Rennen um Ligapunkte. Aufstieg für Aufstieg erklimmt man so die nationale Spitze. Einzelspieler / Mehrspieler GOALIGAN bietet eine Menge Möglichkeiten, um sich mit anderen zu messen. Dazu gehören simple Freundschaftsspiele, aber vor allem auch die Jagd auf dem Transfermarkt. Wer hier ein Händchen hat, der verscherbelt Bankdrücker gewinnbringend und macht aus Talenten Stars. Die vielen Möglichkeiten über Facebook und iPhone-Apps ermöglichen zudem häufig ein spontanes Spielchen unterwegs. Fazit GOALIGAN ist ein ganz klassisches Casual Game. Es gehört weder optisch noch von der Spieltiefe her zu den besten Fussballmanagern, aber es verleitet durch die Apps immer wieder zu einem kleinen Spielchen gegen einen von der Facebook-Freundesliste oder ähnliches. Wer auf Multi-Plattform-Gaming Wert legt und auf aufwändige Flash-Grafik verzichten kann, der darf auf GOALIGAN gern einen Blick werfen. Weiterlesen
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