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10 Tipps für mehr Spielspaß bei Fallout Shelter

am 25.08.2015

Jaaaa, wir leben noch! Trotz einer umfangreichen Sommerpause waren wir nicht untätig und haben… naja… größtenteils gezockt halt. Dabei ist das grandiose F2P-Mobile Game Fallout Shelter auch an uns nicht spurlos vorübergegangen. Kompliment für dieses Game und das faire Konzept, Bethesda! Hier nun ein paar Tipps, wie Fallout Shelter noch mehr Spaß macht.
FalloutShelter_Volle Vault

Raus mit den Rookies

Das Level der Bewohner ist zwar für die Effizienz in den Produktionsräumen unerheblich, nicht aber für den Schaden, den die kleinen Kerlchen auszuhalten vermögen. Wer also nicht will, dass seine Einwohner bei jedem Maulwurfsratten-Angriff tot umfallen, sollte dafür sorgen, dass jeder einzelne zumindest ein paar Stufen auflevelt. Am besten schickt ihr die Bewohner dazu auch ganz am Anfang ins Ödland. Selbst ohne Stimpacks und mit nur einer Pistole bewaffnet, sollten so schnell ein paar Level zu schaffen sein. Alternativ leveln die Leute ja auch in den Produktionsräumen sehr fix, nur leider hat man davon gerade am Anfang kaum genug.

Elite ins Ödland

Nach einem gewissen Spielfortschritt tauchen ja bekanntlich hin und wieder Todeskrallen auf, die echt heftig in eurer Vault wüten können. Die Wahrscheinlichkeit zu einem Krallen-Raid steigt mit jedem Mal, wenn ihr eure Tür öffnet. Also solltet ihr in der Spätphase des Spiels eher weniger Leute ins Ödland schicken. Dann aber sollten eure Kämpfer stets bestens gerüstet sein. Nehmt einen High Level Charakter, zieht ihm entweder eine starke Rüstung oder förmliche Kleidung für mehr Glück an und gebt ihm die dickste Wumme sowie die Maximalzahl von 25 Stimpacks und etwa 15 Rad Aways mit. So überlebt er viele Stunden und findet wesentlich brauchbarere Dinge als ein Dutzend Low Level Bewohner, die nur mit Ach und Krach eine Stunde im Ödland aushalten.

Umfangreiches Training für die Elite

Die eben angesprochenen Auserwählten fürs Erkunden profitieren übrigens auch von hohen SPECIAL-Werten. Jeder Punkt mehr in den Attributen erhöht eure Chance auf das Überleben im Ödland und das Finden von Kronkorken und Ausrüstung. Bereitet eure Outdoor-Elite also in den sieben Trainingsräumen vor. Ab und an sollten sie jedoch auch arbeiten, denn in den Produktionsräumen leveln die Charaktere, in den Trainingsräumen leider nicht. Es nützt also nichts, jemanden mit tollen Werten herauszuschicken, wenn seine Trefferpunkte noch Level 1 entsprechen.

High Level in die oberen Ebenen

Feuer, RAD-Kakerlaken, Maulwurfsratten und Raider sind irgendwann keine große Sache mehr. Die weitaus größte Gefahr für die Vault sind die Todeskrallen. Deren Angriffe verwüsten systematisch die oberen Räume. Man kann sich aber wappnen, indem man die Angriffe wie bei einem Tower Defense kanalisiert. In der Regel laufen die Viecher nämlich nach dem Eingang geradeaus weiter, drehen dann um und stürzen den nächsten Aufzug hinunter. Baut ihr in der obersten Ebene nur einen einzigen Aufzug und platziert in den angrenzenden Räumen sowie im Stockwerk darunter eure besten Krieger mit den besten Waffen, fallen die Biester spätestens nach ein paar Räumen tot um. Baut auf keinen Fall mehrere Räume nacheinander hinter dem Fahrstuhl in der obersten Etage, denn dann müssen eure Bewohner zweimal kurz hintereinander gegen die Todeskrallen kämpfen, nämlich einmal auf deren Hinweg und dann auf dem Rückweg zum Aufzug. Das killt normalerweise selbst hochwertige Charaktere.

Waffen und Outfits verteilen

So schön ein gut gefülltes Lager auch ist, so unnütz ist es auch. Verteilt stets eure Outfits an die Bewohner und achtet darauf, dass die Werte auch zur Tätigkeit passen. Vor allem aber gebt den Leuten Waffen. Kakerlaken und Ratten greifen jeden Raum an, der ans Erdreich grenzt. Auch wenn diese Angriffe nicht besonders gefährlich scheinen, sollte trotzdem zumindest eine Person in jedem noch so abgelegenen Trainingsraum eine Wumme am Start haben. Außerdem nehmen ausgestattete Gegenstände keinen Platz im begrenzten Inventar des Lagers weg.

Strapse nicht vergessen

Wenn man Räume und Bewohner effizient verteilt, hat man eigentlich kaum Mangel an Nahrung und Wasser. Entsprechend schnell sollte man für neue Bewohner sorgen. Also zieht euren Leuten die Schlafanzüge an und lasst sie pimpern. Das geht wesentlich schneller als die Suche nach herumstreifenden Personen via Radio und lockt auch keine Todeskrallen an. Schwangere kämpfen zwar nicht, sind aber unsterblich und können genauso gut arbeiten oder trainieren wie Bewohner ohne einen Braten in der Röhre. Bis zur Geburt vergehen sechs Echtzeit-Stunden, die notwendigen 100 Bewohner für eine Nuka Cola Anlage kann man mit entsprechender Populationsplanung also innerhalb weniger Echtzeit-Spieltage erreichen.

Tempomodus vorsichtig anwenden

Der Tempomodus ist an sich eine feine Sache. Man hat so die Möglichkeit, schnell an Rohstoffe zu kommen, wenn Not am Mann ist oder Raider grad geplündert haben. Leider lockt uns hier die Stochastik in eine Falle. Die Unfallwahrscheinlichkeit sieht nämlich akzeptabler aus als sie in den meisten Fällen ist. Wer dringend Nahrung braucht und es bei 34% wagt, kriegt öfter einen Schwelbrand als er denkt. Der Nachteil: Es gibt nicht nur keine vorschnelle Nahrung, sondern die reguläre Lieferung aller Ressourcen verzögert sich auch, bis der Brand gelöscht ist.

Wiederbeleben vermeiden

Wenn einem die Bewohner aus irgendwelchen Gründen wegsterben, scheint das auf den ersten Blick nicht so tragisch zu sein, schließlich kann man sie ja für ein paar Kronkorken wiederbeleben. Was viele nicht wissen: Das Reanimieren wird umso teurer, je höher das Level des Verblichenen ist. Das ist besonders bei hochgelevelten Erkundern tragisch, die man aus Versehen über Nacht im Ödland gelassen hat. Also stattet nicht nur die Erkunder mit Stimpacks aus, sondern behaltet auch einige davon im Lager, um eure hochgelevelten Tür-Bewacher nach einem Raid zu heilen.

Faire Packs kann man sich mal gönnen

Free-to-Play Games werden oft zu Recht mit dem Vorwurf bedacht, nur auf das Verkaufen von Ingame-Zeug aus zu sein und alles andere diesem Prinzip unterzuordnen. Fallout Shelter macht es nicht und hat genau deswegen Erfolg. Zum einen sind die Gegenstände aus den Lunchboxen weder spielentscheidend noch notwendig, zum anderen bekommt man durch Quests oft genug eine der begehrten Boxen. Deren Inhalt ist ebenfalls sehr fair. Einzigartige Bewohner wie Sarah Lyons (bekannt aus Fallout 3), dicke Wummen wie Flammenwerfer und tolle Outfits mit Attribut-Boosts kommen deutlich öfter vor als etwa Inform-Spieler bei FIFA Ultimate Team. Genau aus diesen Gründen kaufen die Spieler dann auch gern mal ein paar Boxen, um den Entwicklern ihr Wohlwollen auszudrücken.

Leute umbenennen

Zu guter Letzt noch ein Tipp, der zwar gameplaymäßig irrelevant ist, mir aber massig Spielspaß gebracht hat: Benennt eure Bewohner um. Das geht ganz simpel, indem ihr einfach in der Charakteransicht auf den Namen tippt. Im Handumdrehen leitet Dieter Bohlen euer Radiostudio, während Dwayne The Rock Johnson im Kampfoutfit eure Tür bewacht, damit ihr mit eurer Freundin ein Baby machen könnt. Quasi wie Die Sims, nur cool. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meine Ex ins Ödland schicken. Ohne Stimpacks. Im Nachthemd. Bis morgen früh.


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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

2 Kommentare

  • prometheus mit der Gitarre schrieb am 25/8/2015, um 14:12:

    Seid gegrüßt Freunde des täglichen Musizierens!

    Ich hab euch schon mächtig vermisst und dachte schon, ihr wärd in den Tiefen der Galaxie entschwunden. Aber sie sind zurück gekehrt, die Tapferen Ritter der Tafelrunde! *hust*
    Wie dem auch sei, liebe Helden, eure Tests lassen nicht an Wurde nach. Möge die Macht mit euch sein!

    • Cage schrieb am 27/8/2015, um 11:03:

      Äh… danke…
      Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass unsere Artikel die nötige Wurde haben. Wurde schon oft lobend erwähnt.
      Mit würdevollen Grüßen,
      Cage :)

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