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Skreis Gebrabbel: Was machen eigentlich Grim Dawn, Path of Exile und Diablo 3?

am 03.09.2014

Für Action-Rollenspiel Fans sind die letzten Wochen ein wahres Content Update Fest gewesen. Path of Exile hat das großartige Forsaken Masters Update erhalten, Diablo 3 Spieler freuen sich über Patch 2.1 und Grim Dawn hat im neusten Patch endlich einen Multiplayer-Modus spendiert bekommen.

Fans von Loot und Monster-Gemetzel geht es momentan so gut wie schon lange nicht mehr. Es gibt mit Grim Dawn, The Incredible Adventures of Van Helsing 2, Torchlight 2 und Path of Exile einige sehr gute Action-Rollenspiele und auch Diablo 3 hat sich mittlerweile ordentlich gemausert. Aber fangen wir doch einfach mal mit Grim Dawn an.

Grim Dawn: Old Shool im Early Access

Nachdem Crate Entertainments Early Access Rollenspiel vor geraumer Zeit den zweiten Akt spendiert bekommen hatte, ist jetzt mit dem Build 20 endlich der lang ersehnte Multiplayer-Modus hinzugefügt worden. Und überhaupt hat sich seit dem Early Acces Release bei Grim Dawn so einiges getan. Die Grafik und die Performance wurden verbessert, es wurde Crafting hinzugefügt, die Skilltrees der vier Klassen wurden überarbeitet, und auch am Lootsystem wurde immer wieder etwas Feintuning betrieben. Doch der größte Pluspunkt ist in meinen Augen die Tatsache, dass man im Gegensatz zu Diablo 3 viel mehr Spielraum bei der Charakterentwicklung hat.

In Grim Dawn könnt ihr nämlich zwei Klassen mixen und ganz nach Belieben die Fertigkeitspunkte verteilen. Ich zocke zum Beispiel einen Nahkämpfer, der mit einem dicken Zweihandschwert aufräumt und schicke Dämonenhunde beschwören kann. Das ist eine feine Sache und sorgt für eine Menge Abwechslung.

Für mich zeichnet sich mittlerweile sehr deutlich ab, dass der spirituelle Nachfolger von Titan Quest ein richtig gutes Action Rollenspiel wird. Das sehr bewusst old school gehaltene Gameplay funktioniert einwandfrei, das Endzeit-Setting strotzt nur so vor Atmosphäre und auch sonst macht bis jetzt alles einen absolut runden Eindruck. Normalerweise empfehle ich ja niemandem, Kohle in einen Early Access Titel zu stecken. Aber bei Grim Dawn kann ich, wegen der Transparenz mit der Crate Entertainment agiert, der großartigen Zusammenarbeit mit der Community und dem stetigen Fortschritt, den das Spiel macht, ausnahmsweise mal eine Ausnahme machen.

Wer Titan Quest mochte oder einfach auf Action Rollenspiele der alten Schule steht, der sollte ruhig mal einen Blick auf Grim Dawn werfen. Denn bis jetzt hinterlässt das Spiel einen absolut soliden Eindruck.

Path of Exile: Das wird ja immer besser

Path of Exile war für mich damals der Überraschungshit schlechthin. Nachdem mich Diablo 3 ursprünglich nicht so recht überzeugen konnte, hatte ich mich im rauhen Wraeclast gleich richtig zu Hause gefühlt. Der fette passive Skilltree, die schier unendlichen Möglichkeiten der Charakterentwicklung und besonders das Gem-System konnten mich sofort überzeugen. Dann gab es noch alle Nase lang recht ordentliche Content Updates, die mit Sacrifice of the Vaal und nicht zuletzt mit dem Forsaken Masters Update, das Spiel nochmal ordentlich umgekrempelt haben.

Das kürzlich erschienene Forsaken Masters Update setzt dem ganzen dabei noch die Krone auf. Man merkt einfach, dass der Entwickler Grinding Gear Games seine Hausaufgaben gemacht hat. Denn die Forsaken Masters bieten Neulingen die Möglichkeit, etwas leichter an gutes Equipment zu kommen, ohne dabei Wochen lang den RNG-Göttern hilflos ausgeliefert zu sein. Hardcore-Zocker können hingegen auf lange Sicht etwas gezielter an richtig fetter Ausrüstung basteln. Dadurch kann noch mehr Zeit mit Theorycrafting und Min-maxing “verschwendet” werden. Durch die Möglichkeit jeden der sieben Forsaken Masters aufzuleven und vier davon sogar in das persönliche Player HQ einladen zu können, wird die Langzeitmotivation auch noch mal ungemein gesteigert.

Tja, und sonst verhält es sich mit Path of Exile ähnlich wie mit Grim Dawn. Auch Grinding Gear Games kommuniziert viel mit der Community, ist transparent, wenn es um die Entwicklung des Spiels geht und schraubt hin und wieder am Skilltree, der Grafik, dem Gameplay etc. herum. Dadurch befindet sich Path of Exile immer in einer Art Wandel und Weiterentwicklung. Deshalb bleibt das Spiel in meinen Augen auch nach vielen hundert Stunden motivierend und interessant. Ach ja, das Free to Play Modell ist nach wie vor der absolute Knaller und verzichtet immer noch komplett auf Pay to Win Optionen. Cosmetics only bitches!

Diablo 3: Na es geht doch

Was macht heutzutage eigentlich der Titan unter den Action-Rollenspielen? Im Großen und Ganzen kann man wohl sagen, dass Diablo 3 durch die Reaper of Souls Erweiterung, unzählige Patches und jüngst dem 2.1 Update ordentlich zugelegt hat. So richtig überzeugt waren die meisten Diablo-Fans vom dritten Teil der Serie damals ja nicht. In den Augen vieler Zocker wurde an der Diablo-Formel einfach zu viel herumgeschraubt und gestreamlined. Besonders in den Augen der Diablo 2 „Elite“ war Diablo 3 ein olles Casual-RPG, das bis heute noch nicht so richtig an das Erbe des Vorgängers anknüpfen kann. Ich sehe das mittlerweile aber nicht mehr ganz so dramatisch.

Auch wenn Diablo 3 wohl nie den Kultstatus seines Vorgängers erreichen wird, so ist es dennoch durch regelmäßige Patches zu einem amtlichen Action-Rollenspiel herangewachsen. Zwar ist die Charakterentwicklung in meinen Augen immer noch etwas mau, aber das lässt sich mittlerweile ganz gut mit dem Equipment ändern. Denn im Gegensatz zu Grim Dawn, findet die Charakter-Spezialisierung weniger im Skilltree als vielmehr durch die gefundene Ausrüstung statt. In Patch 2.1 sind jetzt noch Seasons hinzugekommen, in denen man sich schicke Belohnungen erspielen kann, und auch die Greater Rifts stellen eine nette Abwechslung zu den normalen Rifts dar. Durch die neuen legendären Edelsteine, die man sogar aufleveln kann, ergeben sich zusätzlich nochmal ganz andere Build-Möglichkeiten. Ich habe zum Beispiel, durch den Bane of the Powerful Gem, meinen Crusader-Build etwas abgeändert und mir durch den schicken Boon of the Hoarder Gem auch noch einen netten farming Build gebastelt.

Diablo 3 ist mittlerweile richtig cool geworden, macht eine Menge Spaß und hat in meinen Augen immer noch das tighteste Gameplay. Zwar fehlen den Seasons noch interessante Gameplay-Mechaniken, wie man sie in Path of Exile findet und auch an den Greater Rifts muss noch ein bisschen herum geschraubt werden, aber im Großen und Ganzen ist Patch 2.1 schon eine runde Sache geworden. Ich habe momentan jedenfalls wieder richtig Spaß an Diablo 3 und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben.


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Über den Author: Skrei
Skrei ist ein RPG-Fanatic und ist auch dem ein oder anderen Indie-Spiel gegenüber nicht abgeneigt.

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