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Vorurteil: Watch Dogs

am 12.05.2014

Watch Dogs ist der mit Abstand sehnlichst erwartete Spieletitel der ersten Jahreshälfte. Ubisoft hat sich mit dem Game richtig was vorgenommen und wird Ende Mai beweisen müssen, ob Watch Dogs hält, was es verspricht. Wir sind in jedem Fall gespannt, denn wir erwarten nicht weniger als ein perfektes Open World Spiel.
Watch Dogs Unfall Polizei (quelle: ubisoft)

Im Gegensatz zum historisierten Assassins Creed oder dem mythisch-exotischen Far Cry spielt Watch Dogs in der modernen Gegenwart und widmet sich einem Thema, welches derzeit auch die Realität bestimmt, nämlich der Überwachung, Vernetzung und Digitalisierung unseres Lebens und unserer Individualität. Der Protagonist des Spiels ist ein Hacker, der mit seinem Smartphone seine Umwelt derartig geschickt manipulieren kann, dass ihm kaum eine Information verborgen bleibt und er selbst ihn verfolgende Polizeiwagen außer Gefecht setzen kann, ohne einen Schuss abzugeben. Dahinter steht aber auch der Denkansatz, in welcher Welt so etwas denn möglich sein kann und es dauert nicht lang, bis gerade uns Gamern die Antwort darauf einfällt. In Zeiten von NSA, Snowden und Lauschangriff könnte Watch Dogs ein Beitrag sein, über uns und die Welt, in der wir leben, nachzudenken. Was aber nicht heißt, dass Watch Dogs nicht auch einfach nur ein geiles Game sein darf.

Watch Dogs Bank Account Hacking (quelle: ubisoft)

Watch Dogs – Open World und Minispiele

Watch Dogs spielt in Chicago und bietet dem Spieler große Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit. Zu Fuß oder mit einem der zahlreichen Fahrzeuge bewegt man sich durch die großartig inszenierte amerikanische Metropole und folgt entweder der Hauptstory oder beschäftigt sich mit unzähligen Sidequests, Minispielen oder dem Skillen der eigenen Talente und Fertigkeiten. Ubisoft hat diesbezüglich ja durch erfolgreiche Titel wie eben Assassins Creed oder Far Cry viel Erfahrung und wir erwarten spielerisch und atmosphärisch einiges Bekanntes und Bewährtes von Watch Dogs. Das Hauptaugenmerk aber dürfte auf dem Hacking liegen. Wir sind sehr gespannt, wie bedienfreundlich und mit welcher Intensität und Frequenz sich Chicago manipulieren lässt und ob die Möglichkeiten vielseitig genug sind oder ob wir genervt werden, wenn wir zum 428. Mal eine Verkehrsampel manuell umschalten, damit unser Verfolger einen Unfall baut.

Watch Dogs – Optisches Highlight für High End PCs

Alle Offenheit und Atmosphäre hat natürlich einen Preis und den zahlt der eine oder andere möglicherweise für neue Hardware. Watch Dogs braucht für die im Trailer gezeigte tolle Optik und Weitsicht mindestens einen vierkernigen Intel Core i7 3770 oder einen AMD FX-8350 sowie 8 Gigabyte Arbeitsspeicher nebst einer Geforce GTX 460 oder Radeon HD5850. Im Gegenzug hoffen wir auf den Erhalt eines großartigen, innovativen, atmosphärischen und zum Nachdenken anregenden Spiels, das uns wochenlang fesseln wird. Wir sind gespannt.

Watch Dogs Motorrad (quelle: ubisoft)

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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

2 Kommentare

  • Thomas schrieb am 13/5/2014, um 21:02:

    Also irgendwie sehen Physik-Engines heutzutage immer weniger nach Physik, sondern eher nach Special Effects… in dem Trailer gab es etwa drei Auto-Explosionen, wobei der Hauptdarsteller direkt daneben stand und außer, dass er gezuckt hat, passierte nichts. Kein Luftdruck, der ihn zu Boden schmeißt, keine Gegenstände aus dem Auto, die durch die Luft wegfliegen…. Physik-Engine? Das haben die doch ganz vernünftig damals bei “Half Life 2″ hinbekommen. Heute haben wir mit Multi-Core-Rechnern n-mal soviel Leistung und irgendwie sehe ich da keine Steigerung bei den Physik-Engines. Ist so etwas in “Open World”-Spielen nicht so wichtig? Battelfield von EA hat´s doch auch, oder? :)

    Beste Grüße, Thomas

    • Cage schrieb am 14/5/2014, um 10:22:

      Auch wenn du prinzipiell Recht hast, sollte man das Ganze vielleicht tatsächlich wie einen Actionfilm sehen. Ich jedenfalls schaue lieber Filme, bei denen die Wirkung des Effekts wichtiger ist als die Plausibilität. Sonst könnt ich ja gleich Arte gucken. Bei solchen Spielen sehe ich das ähnlich, vor allem, wenn dabei die Atmosphäre verstärkt wird. Bei Simulationen sieht das natürlich anders aus, aber bei Action/Adventure/RPGs bin ich da nicht so genau. :)

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