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Vorurteil: The Evil Within

am 04.08.2014

Ich bin ein riesiger Fan von Resident Evil. Allerdings ging es mit der Reihe mit jedem neuen Titel rapide bergab. Da erfreut es mich doch sehr, dass der Meister höchstselbst – Shinji Mikami – sich aufraffte, um für Bethesda ein völlig serienunabhängiges Survival Horror Spiel zu kreieren. The Evil Within soll mich und euch ab 17.10. endlich wieder das Fürchten lehren.
The Evil Within Zombies (quelle: bethesda)

The Evil Within wurde bereits vor fast einem Jahr mit einem großartigen Gameplay-Trailer angekündigt, der mich vor allem an Resident Evil 4 erinnerte, das ich durchaus gelungen fand. Die Schulterperspektive, die gescripteten Events mit den Bossmonstern sowie einige Gameplayelemente – explodierende Zombieköpfe, kettensägenbewehrte Urviecher, vor denen man lieber abhaut, sowie begrenztes Inventar und knappe Munititon – all das kann die Herkunft aus dem Biohazard-Universum nicht verleugnen. Muss es ja auch nicht. Doch was kann The Evil Within uns denn dann Neues bieten?

The Evil Within – Gameplay aus der Retorte

Das bisher gezeigte Material zu The Evil Within lässt leider nicht auf eine Gameplay-Revolution hoffen. Man schleicht und versteckt sich wie in vielen anderen Survival Spielen zuvor und wenn man muss, dann rennt man weg oder kämpft sich den Weg frei. Auch scheint es wie in Resident Evil 4 erneut Sequenzen zu geben, in denen man plötzlich zum Kampf gegen drei Dutzend Zombies gezwungen wird, ehe man dann wieder einem einzigen, sehr starken Gegner minutenlang wegrennen muss. Mich persönlich stört dieses Hin und Her. Andere nennen es Abwechslung. Geschmackssache. Auch die Minispiele und Quick Time Events sind keine Innovation von The Evil Within, sondern mittlerweile Standard in First oder Third Person Actionspielen von Dead Space bis Tomb Raider. Man kann mit diesen Spielelementen Stimmungen erzeugen, aber man nimmt häufig auch die Aktionsvielfalt heraus. Sicherlich ist man wie getrieben, wenn man einen bestimmten Schalter abschießen muss, ehe die tödliche Falle einen zu Mus macht. Das Fadenkreuz zittert, die Munition ist knapp. Doch man weiß eben trotzdem sofort, dass man auf den Schalter schießen muss. Mein Ding ist das irgendwie nicht.

The Evil Within – Die Angst spielt mit

Was Mikami wirklich kann und was auch in The Evil Within gut funktioniert ist das Spiel mit der Angst. In jedem dunklen Gang bewegt man sich vorsichtig, lauscht und zittert. Jedes Geräusch macht einen nervös. Jeder Gegner ist stark genug, um eine Gefahr zu sein. Die Wechsel zwischen Verstecken und Wegrennen pumpen Adrenalin in den Gamerleib und die harten Kämpfe und das wahrscheinlich häufige Ableben machen das Resident Evil Feeling von einst perfekt. The Evil Within bringt außerdem ein weiteren tolles Feature mit, das ich in vielen anderen Spielen vermisse, nämlich echt knackige Rätsel. Während viele andere Games die Rätsel möglichst einfach gestalten, damit auch das intelligenzmäßig untere Ende der Zielgruppe mitspielen kann, ehrt The Evil Within hier wiederum seine Vorfahren und präsentiert uns Rätsel zum Denken. Tja, schade, Dscherom. Spielste halt weiter CoD. Alle anderen dürfen sich ab Oktober gern an The Evil Within versuchen. Ich gucks mir auf jeden Fall an. Passiert ja nicht alle Tage, dass man(n) mal wie ein kleines Mädchen quieken darf vor Schreck.

The Evil Within Bosskampf (quelle: bethesda)

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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

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