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Vorurteil: Battlefield Hardline

am 07.07.2014

Mit Battlefield Hardline verlässt Electronic Arts die Schauplätze echter oder fiktionaler Kriege und verlegt die Action auf heimische Straßen. Im neuen Ableger der Battlefield-Reihe bekriegen sich Gangster und Polizei. Eine coole Idee, die Schule machen sollte – wenn sie denn überzeugen kann. So steht es derzeit um das Game.

Battlefield Hardline Schießerei (quelle: ea)

Battlefield Hardline befindet sich aktuell in der Nachbereitung der ersten Beta-Testphase. Eine zweite Beta-Phase ist für den Herbst angekündigt, während als Releasetermin der 21. Oktober angegeben wird. Technisch und auch optisch ist Battlefield Hardline klar ein direkter Nachfolger von Battlefield 4, doch zur Abwechslung geht es mal nicht um Kriege und Konflikte zwischen Soldaten und/oder Terroristen, sondern um den inländischen Kampf der Polizei gegen das organisierte Verbrechen. Diese Innovation allein rechtfertigt meiner Meinung nach einen weiteren Battlefield-Teil eher als jede großspurige Ankündigung von, sagen wir, Activision, wie viel geiler und besser das neue CoD doch sein wird. EA hat hier zur rechten Zeit eine gute Entscheidung getroffen, denn nach den zahlreichen DLCs für Battlefield 4 schienen mir die herkömmlichen Schlachtfelder ziemlich ausgelutscht zu sein.

Battlefield Hardline – Wie ist der Stand?

Die vergangene Beta-Testphase sowie zahlreiche Trailer und Infos von Seiten der Entwickler lassen Gutes hoffen. Battlefield Hardline sieht top aus und bietet im Multiplayer genau die Action, die man von der Reihe erwartet. Trotzdem erlaubt das neue Setting ganz eigene Features und das Spielgefühl ist vor allem auf Seiten der Polizei ein ganz anderes. Spielt man als Gangster, so dienen die Fahrzeuge eher als Flucht- denn als Kampfmittel und je nach Modus variiert die Spielweise stärker als noch bei Battlefield 4. Beliebte Features wie die Levolution-Ereignisse gibt es auch in Battlefield Hardline wieder. Auf der Betatestmap kracht zum Beispiel ein Kran in sich zusammen und verändert die Map stark. Gespannt sein dürfen wir auf die weiteren Maps und neue Multiplayer-Modi, die zwar alle in gewisser Weise an die „Vorgänger“ aus BF4 erinnern, aber doch dem neuen Setting Rechnung tragen dürften. Schon jetzt überzeugen können aber coole Gadgets wie Enterhaken und sinnvolle Weiterentwicklungen bei Teamfunktionen – etwa gescheiteren Wiederbelebungen und automatischem Munitionsnachschub in der Nähe des entsprechenden Kollegen.

Battlefield Hardline – Storylastiger Singleplayer und Mikrotransaktionen

Groß angekündigt, aber leider noch nicht zugänglich ist der Singleplayer-Modus von Battlefield Hardline. Nach dem eher mauen SP in Battelfield 4 soll der neue Teil offenbar einen echten Krimi bieten – sogar in Form mehrerer Episoden mit Cliffhangern zwischendurch. Auch wenn der Multiplayer das Herzstück eines jeden Battlefield ist und sein darf, so freue ich mich wie viele andere auch auf eine ordentliche Singleplayer-Kampagne. Damit kann man nämlich auch ganz gut die Zeit überbrücken bis die Server nach den zu erwartenden Launch-Problemen einigermaßen stabil laufen. Weniger erfreut bin ich über die Ankündigung eines Ingame Shops mit möglichen Mikrotransaktionen. EAs Geldpolitik gilt unter Gamern nicht unbedingt als vorbildlich und nun neben Kaufpreis, Premium-Membership und DLCs auch noch Pay-to-Win-Möglichkeiten einzubauen ist schon ein Schritt über die Grenze. Doch abgesehen davon freue ich mich auf Battlefield Hardline und meine übliche K/D Ration von <0,5.

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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

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