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Urteil: Elite Dangerous

am 07.01.2015

Über Elite Dangerous kann ich eigentlich gar kein Urteil schreiben. Warum? Weil ich partout nicht alle Spielmechaniken des Spiels austeste. Weil ich eigentlich seit der Beta nur den Pfad des Explorers beschritten und ihn seit dem nie mehr verlassen habe.
Elite-Dangerous-Logo (Quelle: Frontier)

In letzter Zeit war es verdammt ruhig um euren alten Freund Lachdanan geworden. Erstens wegen eines neuen Jobs, der mir kaum noch die Zeit lässt, mich hier mal mit meinen geistigen Ergüssen zu Wort zu melden (dafür bin ich jetzt reich, so!) und zweitens war 2014 auch privat eine Menge los. Aber wenn ich dann mal Zeit hatte, wurde Elite Dangerous gezockt.
Was ist Elite Dangerous? Vielleicht das, was X Rebirth hätte werden können (wobei das mittlerweile echt Fortschritte gemacht hat). Wie dem auch sei, Elite Dangerous gehört zu dem totgeglaubten Genre der Space Sims und ist der vierte Teil der Elite-Serie, wurde über Kickstarter mitfinanziert und David Braben, der Vater der Elite-Serie, war auch hier der leitende Entwickler.

Was macht man in Elite Dangerous?

Alles! Oder auch nicht! Elite Dangerous gibt einen die Möglichkeit, das zu tun, was man möchte. Wenn man Pirat sein möchte (Arr!), so darf man das, sollte sich aber in Acht nehmen vor Kopfgeldjägern („Dog“ habe ich noch nicht entdecken können). Man schlägt den Weg des Händlers ein, erfüllt Missionen, baut Rohstoffe ab oder macht es wie ich und wird Explorer und dringt in Systeme vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Man sucht nach Rohstoffabbauorten oder erdähnlichen Planeten. Das Universum muss besiedelt werden. Wie weit und wo hängt von den Explorern ab. Denn die Informationen, die ihr über Systeme sammelt, verkauft ihr! Das dafür verdiente Geld steckt ihr in eure Ausrüstung oder spart auf das nächste Schiff! Ihr werdet sehr schnell merken, dass dies nötig ist. Denn das Startschiff ist eine Gurke und mit 1000 Cr. Startkapital kommt nicht weit.

Weit ist das richtige Stichwort, denn man kann in Elite Dangerous verdammt weit fliegen bzw. fahren (Stichwort „Raumfahrt“). Nicht weniger als die gesamte Milchstraße wurde hier „nachgebaut“. Das ist wiederum nicht der richtige Ausdruck, da „nur“ 160.000 Sternensysteme realen Vorbildern entsprechen, der Rest der wohl insgesamt 400 Milliarden (400.000.000.000!!!) Systeme ist durch prozedurale Synthese erzeugt worden. Damit ist Elite Dangerous wohl das größte Spiel aller Zeiten.

Technisch oben auf

Elite Dangerous sieht einfach großartig aus! Auch wenn der Weltraum karg und leer ist, die Schiffe, Raumstationen, Sterne und Planeten sehen atemberaubend aus. Mit einem Oculus Rift sieht das bestimmt noch besser aus. Das kann ich aber nicht beurteilen, da ich mir nicht das Development Kit holen möchte, sondern das fertige Produkt. Auch soundtechnisch spielt Elite Dangerous ganz oben mit. Es gibt hier auch viele kleine nette Anspielungen. Wenn man den automatischen Landecomputer aktiviert hat wird man mit der Walzermelodie aus 2001: Odyssee im Weltraum beschallt. Oder man findet die Voyager 1 und Voyager 2. Auch habe ich schon einen Screenshot gesehen, welcher die Event Horizon zeigt. Die NPCs haben zudem teilweise echt witzige Namen, z. B. “Lohn Jennon” oder “Yoghurt Strawberry”.

Alles in allem ist Elite Dangerous für mich das Spiel des Jahres 2014! Der Einstieg ins Spiel ist zwar ein Schlag in die Fresse und die Steuerung mit Maus/Tastatur bzw. Gamepad ist nur ok (HOTAS ist bei dem Spiel fast schon Pflicht), aber wenn man sich darauf einlässt, findet man mit Elite Dangerous ein Spiel, mit dem man den Rest seines Lebens beschäftigt sein kann, voraus gesetzt, die Server bleiben so lange online…

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Über den Author: Lachdanan

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