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Urteil – Batman: Arkham Origins Multiplayer

am 08.11.2013

Batman: Arkham Origins hat neben dem Singleplayer-Modus auch noch einen Multiplayer-Modus spendiert bekommen. Wir haben uns einfach mal in die Schlacht begeben, um zu sehen, ob der Multiplayer-Modus überhaupt Spaß macht.
Batman: Arkham Origins - Logo (Quelle: Warner Bros. Montreal)
Hier ist unser recht überschauliches Urteil, zum noch viel überschaulicheren Multiplayer-Modus von Batman: Arkham Origins.

Warum Warner Bros. Montreal das Entwickeln eines Multiplayer-Modus für Batman: Arkham Origins an einen anderen Entwickler abgegeben hat, bleibt mir ein Rätsel. Auch wenn Entwickler Splash Damage durch die Multiplayer-Maps von Doom 3 und Spielen wie Enemy Territory oder Brink reichlich Erfahrung in diesem Bereich mitbringt, so hätte Warner Bros. Montreal diesen überschaulichen Multiplayer-Modus auch ganz gut allein hinbekommen.

Nur das Nötigste und nicht viel mehr

Batman: Arkham Origins wird im Multiplayer-Modus zu einem einfachen Third-Person Shooter. Zumindest für die beiden Bösewicht-Gruppen, die unter Joker oder Bane agieren. Diese zwei Dreiergrüppchen liegen im Clinch und müssen versuchen, auf einer der sage und schreibe vier Multiplayer-Maps, verschiedene Punkte einzunehmen. Da so ein “hochkomplizierter” Multiplayer-Modus mit sechs Leutchen recht fix etwas langweilig wird, gesellen sich noch zwei weitere Spieler hinzu. Diese beiden Spieler übernehmen die Rollen von Batman und Robin und gehen gegen beide Gruppen vor. Das gibt dem ganzen einen recht netten Touch, schwächelt in meinen Augen aber an der Tatsache, dass unsere beiden Helden nichts aushalten.
Batman: Arkham Origins - MP (Quelle: Warner Bros. Montreal)
Ist Batman im Hauptspiel schon nicht unbedingt kugelsicher, so muss im Multiplayer-Modus der Anzug der zweibeinigen Fledermaus aus Papier sein. Sollte auf euch gefeuert werden, segnet ihr nämlich schneller das Zeitliche als ihr Batman: Arkham Origins sagen könnt. Bis auf diese Tatsache spielt sich der Multiplayer-Modus für die beiden Helden aber eigentlich genau so wie die Singleplayer-Kampagne. Ihr schwingt euch quer durchs Level und versucht ganz leise einen Bösewicht nach dem nächsten auszuschalten. Natürlich gibt es auch ein System zum Aufleven. Aber das ist, wie auch der Rest vom Multiplayer-Modus, absolut einfach gehalten. Wer genug Erfahrungspunkte sammelt, bekommt neue Waffen, Gadgets oder Rüstungen freigeschaltet.

Ach ja, einen In-Game Shop in dem ihr euch Booster für echte Kohle kaufen könnt, gibt es in Batman: Arkham Origins übrigens auch. Das stinkt zum Himmel, und mehr sage ich dazu jetzt mal nicht. Immerhin könnt ihr diese Booster aber auch mit In-Game Währung kaufen. Hin und wieder könnt ihr dann mal Bane oder Joker spielen. Das ist zwar recht nett, ändert aber auch nichts daran, dass es sich bei dem Multiplayer-Modus nur um ein Gimmick handelt.

Ob Batman: Arkham Origins nun unbedingt einen Multiplayer-Modus gebraucht hat, darüber kann sich jeder selbst eine Meinung bilden. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die Arkham Reihe als Singleplayer-Serie optimal war. Wobei ich aber auch ehrlich zugeben muss, dass die Grundidee gar nicht mal so schlecht ist.

Leider ist aber das, was wir hier als Multiplayer-Modus bekommen nichts weiter, als der Versuch zu testen, ob sich für die nächsten Teile ein komplett ausgearbeiteter Multiplayer-Modus lohnt. Und mit lohnt meine ich nicht, ob die Fans es mögen. Sondern eher die Tatsache, dass sich mit dem In-Game Shop und Boostern für echte Kohle, vielleicht noch mehr Gewinn aus der Serie schlagen lässt.

Zwar macht der Multiplayer-Modus für einige Minuten Spaß, ist schlussendlich aber komplett überflüssig und für mich nichts weiter als ein Gimmick. Die Arkham: Serie hat es nicht nötig, auf den gleichen Zug aufzuspringen wie hundert andere Spiele vor ihr. Ob das in Zukunft auch der Publisher so sieht, bleibt abzuwarten.

Bis dahin gibt es von mir einen Daumen nach unten für den Multiplayer-Modus von Batman: Arkham Origins.

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Über den Author: Skrei
Skrei ist ein RPG-Fanatic und ist auch dem ein oder anderen Indie-Spiel gegenüber nicht abgeneigt.

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