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Tiny Town

am 27.06.2011
TINY TOWN ist nicht etwa die Heimat von Plucky Duck und Buster Bunny, sondern ein Browsergame, das am ehesten mit den „Sims“ oder „Second Life“ zu vergleichen ist. Man schlüpt in die Rolle eines Bewohners des besagten Tiny Town und erledigt allerlei alltägliche Dinge, kauft Klamotten und Möbel und zeigt sich und seine Errungenschaften den anderen Stadtbewohnern. Das Ganze ist rundherum nett präsentiert und zudem völlig harmlos. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre TINY TOWN ist insgesamt sehr harmonisch und friedlich ausgelegt. Dazu passen auch die dezenten Farben und die nette Comicoptik der Spieloberfläche. Leider wirkt das Spiel etwas zu leblos und träge, man könnte fast sagen langweilig. Selbst die Shops und Boutiquen lassen Mädchenherzen wohl kaum wirklich höher schlagen. Immerhin ist das Game sehr einsteigerfreundlich. Grafik / Sound Wie erwähnt sieht TINY TOWN nett und gediegen aus, aber eben auch etwas ereignislos und öde. Es gibt weder Sounds noch nennenswerte Animationen. Das spiel hangelt sich weitestgehend an Menüboxen entlang. Ganz nett ist das Anzieh- und Einrichtungsfeature, doch gerade hier hätte man grafisch noch etwas mehr rausholen können. Gameplay In TINY TOWN lebt man ein virtuelles Leben wie in „Die Sims“ bzw. hegt und pflegt man seinen Avatar wie früher bei den Tamagotchis. Grundlegend gilt es, einige Bedürfnisse zu erfüllen wie Hunger, Durst oder dem nach Körperhygiene. Hinzu kommen Sekundärbedürfnisse nach Geld, Ansehen, teuren Möbeln oder schicken Kleidungsstücken. Besonders die letzten beiden Spielinhalte machen TINY TOWN ganz klar zu einem Spiel für die jüngere weibliche Zielgruppe. Natürlich dreht sich auch deswegen viel ums liebe Geld, das hier witzigerweise noch Mark heißt. Um an den begehrten Zaster zu kommen muss man entweder arbeiten gehen, im Einkaufszentrum betteln oder sich auf kriminelles Terrain wagen. Wer lieber legal sein Geld verdient, muss für bestimmte Jobs einige Voraussetzungen erfüllen, zum Beispiel branchentypische Outfits anziehen oder sich besonders pflegen. Klamotten kosten allerdings ne Menge Geld, so dass man schonmal einige Zeit mit Aushilfsjobs vorlieb nehmen muss, ehe man das tolle Kostüm zusammengespart hat. Ein weiterer Weg, die Kohle wieder loszuwerden, sind Möbelstücke. Die anfangs leere Wohnung wird so nach und nach zum individuell zu gestaltenen Zuhause. Sein Wohnzimmer kann man übrigens auch den anderen Mitspielern zum Bewundern vorführen. Einzelspieler / Mehrspieler Es gibt bei TINY TOWN kein eigentliches Gegeneinander, sondern eher eine gewisse Rivalität in den Errungenschaften und den Luxusgütern. Auf den vorderen Plätzen der Rangliste finden sich nur die angesehensten und top gestyltesten Bewohner von TINY TOWN  wieder. Man kann allerdings auch ohne diesen Ansporn Freundeskreise aufbauen und sich mit anderen Spielern über eine Nachrichtenfunktion austauschen. Fazit TINY TOWN ist ein harmloses, nettes kleines Spiel für Zwischendurch, das durch seine Spielinhalte und die leichte Bedienung vor allem jüngere und weibliche Spieler anziehen dürfte. Es ist weder besonders aufwändig in der Grafik, noch sonderlich kompliziert und spieltief, doch wer Freude an einer digitalen Anziehpuppe und einem einfachen kleinen Rollenspiel hat, der dürfte mit TINY TOWN durchaus zufriedengestellt sein. Weiterlesen