
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten begonnen, eine kleine Zeitreise zu unternehmen und euch unsere persönliche Spielehistorie nahe zu bringen. Wir sind nun an einem Punkt angelangt, der damals zunächst für große Unsicherheit sorgte. Der Jahrtausendwechsel…
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In meiner letzten Folge unserer Reihe Spiele unseres Lebens hatte ich mich an die neunziger Jahre zurückerinnert und all die Strategie-Spiele, die damals das Gaming regelrecht beherrschten. Mit dem neuen Jahrtausend erschien ein Spiel, das mich wie kein Anderes zuvor fesselte – und mich noch heute, fast zehn Jahre danach immer noch frenetisch auf den Nachfolger warten läßt. Kein Geringeres als die Mutter aller Hack'n'Slay-Rollenspiele ist es, an das ich an dieser Stelle erinnere: an Diablo 2.
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„Es ist 1996, meine Freundin ist weg und bräunt sich in der Südsee…“ - ja, naja nicht ganz - aber wir befinden uns definitiv am Ende des schönsten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts als die Planeten dieses Sonnensystems eine Linie bildeten und mir dieses Spiel vorgestellt wurde. Ich war 12. Er war 12. Natürlich ein er - was dachtet ihr denn. Gezwungener Maßen befand ich mich mal wieder in einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern, weil meine Eltern Freunde besuchten. Doch diese paar Tage sollten mein Leben entscheidend verändern - sie legten den Grundstein für meine sowieso schon prächtig gedeihende Computeraffinität.
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Nachdem ich euch teilhaben ließ an meiner Kindheit am ATARI 800XL will ich heute nun so ehrlich sein, zuzugeben, dass ich über einen längeren Zeitraum in den 1990ern eher den Konsolen zugeneigt war. Das hatte vor allem mit dem legendären Gameboy von Nintendo zu tun, aber auch mit den Tücken der früheren Betriebssysteme und auch ein bisschen mit dem Vater eines Freundes.
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Im letzten Teil unserer Reihe Spiele unseres Lebens habe ich an die zaghaften Anfänge meiner Gaming-Karriere zurückgedacht. An die Zeiten von 386er-Prozessoren und Windows 3.1, in denen das PC-Gaming noch in den Kinderschuhen steckte – so tief, dass ich mich an den Großteil der Games gar nicht mehr großartig erinnern kann, die ich damals gespielt hatte. Das alles änderte sich, als ich nach einem Ausflug in die Welt der Last-Gens mit meinem ersten eigenen Computer für immer in die Welt des PC-Gaming zurückfand. Die Kiste, die ich damals euphorisch erstand, hatte nicht mehr Rechenpower als ein heutiges Smartphone – und bescherte mir doch tausende Stunden Freude mit all den Games, die das bald endende und das neu beginnende Jahrtausend zu bieten hatten.
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Mein Kollege Cage hatte vor ein paar Tagen unsere neue
Serie zu unserer ganz persönlichen Gaming-Geschichte begonnen. Ich setze sie an dieser Stelle fort und bringe meinen Kopf zum Rauchen mit angestrengten Überlegungen, welche Spiele es denn genau waren, die ich damals Anfang der Neunziger Jahre auf dem kiloschweren Laptop-Boliden meines Vaters spielte,
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Mit diesem Text starten wir eine sehr persönliche Serie und hoffen, einige von euch zum Mitmachen bewegen zu können. Es geht um die Spiele unseres Lebens und somit um nicht weniger als eine subjektiv angehauchte Geschichte der Computerspiele in Deutschland. Heute mache ich den Anfang und kehre zurück zu meinem guten alten Atari 800XL.
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Euer Gebrabbel