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Supported Kingdom Come: Deliverance!

am 29.01.2014

Seit letzter Woche macht ein Kickstarter-Projekt von sich reden, das jeden Rollenspielfan und Mittelalter-Freak aufhorchen lässt. Kingdom Come: Deliverance lautet der etwas sperrige Name des ehrgeizigen Projekts der tschechischen Entwickler der Warhorse Studios. Hier sind unsere Gründe, warum man das Ding bei Kickstarter supporten sollte.
Kingdom Come Deliverance Dorf (Quelle: Warhorse Studios)

Grund 1: Kingdom Come: Deliverance ist ein Singleplayer-RPG

Einer der Gründe, warum Warhorse keinen Publisher fand, war deren Meinung, dass nur Free-2-Play-MMORPGs eine Zukunft haben. Beweist diesen MMO-Heinis, dass auch Singleplayer-Rollenspiele noch zeitgemäß sind und uns 50 Euro für ein geiles Spiel lieber sind als 50 Euro für Items aus dem Ingame-Shop. Und haben diese ignoranten Publisher eigentlich je etwas von Skyrim gehört?

Grund 2: Kingdom Come: Deliverance hat Dungeons, aber keine Drachen

Ein Rollenspiel mit mittelalterlichem Setting? Muss wohl ein Fantasy-Spiel sein. Diesmal nicht! Kingdom Come: Deliverance kommt völlig ohne Drachen, Zwerge und Zauberartefakte aus. Warum auch? Die Weltgeschichte war und ist auch so spannend genug. Deliverance orientiert sich laut der Entwickler an historischen Ereignissen des frühen 15. Jahrhunderts. Es ist uns sowieso ein Rätsel, warum Rollenspiele stets und ständig in den Fantasybereich abdriften müssen. Es gäbe so tolle historische Settings (Sparta, Makedonien, Rom, Kreuzzüge, Conquista) und Perks und Talentbäume kriegt man auch ohne Mana und Zauberkraft voll.

Grund 3: Kingdom Come: Deliverance guckt bei Fallout ab

Das Skillsystem soll sich offenbar an Bethesdas Klassiker Fallout orientieren. Ähnliches dürfte wohl auch für das Karma gelten, das man sich in Kingdom Come: Deliverance für edle oder finstere Taten erarbeiten kann. Beide Features wussten schon in den postapokalyptischen Rollenspielen der Fallout-Serie zu begeistern und schaffen bei gekonnter Umsetzung eine bessere Atmosphäre als lieblose Punktverteilung oder starre Talentbäume.

Grund 4: Kingdom Come: Deliverance hat epische Schlachten und Belagerungen

Wenn uns eins an Skyrim, The Witcher oder anderen gelungenen Rollenspielen stets gestört hat, dann die fehlenden Schlachten. Und gemeint sind echte, dicke, epische Schlachten und nicht der Angriff von fünf Skeletten auf eine Zwei-Mann-Party. Kingdom Come: Deliverance soll genau das bieten. Wir erwarten nichts weniger als Total War Gefechte in der Nahperspektive, auch wenn unsere Rechner darunter ächzen sollten. Es soll im Spiel sogar Belagerungen geben nebst Leitern und Rammböcken. Episch!

Grund 5: Kingdom Come: Deliverance macht Crafting spaßiger

Das Leveln sekundärer Fertigkeiten und das Crafting von Tränken und Ausrüstung gehören zu RPGs wie der Barde zur Schänke. Auch in Kingdom Come: Deliverance wird man das nicht vermissen müssen. Allerdings wollen die Entwickler das Crafting durch kurzweilige Minispiele etwas aufpeppen. Manch einer fürchtet, diese könnten mit der Zeit langweilig werden. Doch was ist langweiliger, als zwanzig Eisendolche zu schmieden, indem man zwanzig mal auf das Wort „Eisendolch“ klickt?

Kingdom Come Deliverance Schmieden (Quelle: Warhorse Studios)

Grund 6: Kingdom Come: Deliverance hat tolle Strech-Goals

Anfangs hatten die Entwickler das Ziel von 300.000 Pfund für Kingdom Come: Deliverance auf Kickstarter ausgegeben. Ab dieser Summe verpflichtete sich ein Investor, alle weiteren Kosten zu übernehmen. Momentan steht der Counter bei knapp 540.000 Pfund und Warhorse hat bereits zwei Stretchgoal-Extras zugesagt, darunter das Versprechen, die Spielmusik von einem echten Orchester einspielen zu lassen. Die nächsten Zielmarken würden uns eine neue Questreihe mit weiblichem Charakter sowie eine verbesserte Motion-Capturing-Qualität der Cutscenes bringen. Also, Leute, kratzt eure übriggebliebenen Weihnachtsmünzen zusammen und spendet hier. Und wenn ihr immer noch nicht überzeugt seid, zieht euch den Trailer rein:

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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

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