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Romadoria

am 28.06.2011
romadoria_Stadt (quelle: next idea)In den Reigen der kostenlosen Strategiespiele für den Browser tritt mit ROMADORIA ein weiterer Kandidat, der sich mal wieder für die antike Welt als Schauplatz entschieden hat. Damit stellt sich das Spiel etablierter Konkurrenz. Immerhin punktet das Spiel der Next Idea GmbH aus Münster mit einem aktiven Taktiksystem und hübschen animierten Grafiken. Außerdem dürfte das noch junge Spiel mit der Kritik der Community wachsen und gedeihen. Jetzt kostenlos spielen Atmosphäre ROMADORIA entführt uns in die antike römische Welt und setzt das auch sehr gut in Szene. Die Weltkarte ist in die tatsächlichen historischen Provinzen aufgeteilt und expandiert durch immer neue Spieleranmeldungen weiter. Auch die Gebäude und Einheiten sind historisch soweit korrekt und vermitteln einem das Gefühl einer römischen Siedlung und den Feldzügen der elitären Legionen von einst. Grafik / Sound In ROMADORIA wird nicht unbedingt mit Grafikeffekten geprotzt, aber dennoch ist das Spiel ganz hübsch gelungen. Die Stadtansicht ist nett gerendert, einige Animationen sorgen für Leben. Es gibt sogar eine Zoomfunktion, um sich die Details der Ortschaft anzusehen. Leider vermissen wir wieder einmal eine Hintergrundmusik oder Soundeffekte. Gameplay ROMADORIA spielt sich im Grunde wie alle anderen Strategiespiele im Browser auch. Einsteiger werden ebensowenig Probleme damit haben, sich zurechtzufinden wie erfahrene Profis, zumal es auch ein umfangreiches Tutorial gibt. Die Steuerung des Aufbaus ist sehr intuitiv und erfolgt durch Hotspots direkt auf den Bauplätzen. Des Weiteren gibt es einen umfangreichen Wissenschaftsbaum, der immer neue Baumöglichkeiten freischaltet. Leider dauert die Erforschung und auch der Ausbau der Stadt vergleichsweise lange. Ebenso sollte man etwas Geduld mitbringen, ehe man größere Kriegsaktionen startet, denn selbst die einfachste Einheit muss erst freigeschaltet werden. Dafür gibt es dann aber alles, was das Feldherrenherz begehrt, inklusive Elefanten und Belagerungsgerät. Das Kampfsystem ist das Kernstück des Spiels. Es gibt sowohl offene Feldschlachten als auch Belagerungen und die Armeen können im sogenannten Kohortensystem gestaffelt werden. Das bringt eine gewisse taktische Tiefe mit sich, die in geringem Maße eine numerische Unterlegenheit ausgleichen kann. Weitere positive Features sind ein Wettersystem sowie die davon abhängigen Aufmarschzeiten der Truppen, die eine gute Koordination und Planung voraussetzen. Das wohl größte Manko von ROMADORIA in seiner jetzigen Phase ist der immense Vorteil, den man sich durch die Premiumwährung erkaufen kann. Allein die Beschleunigung der Bauphasen und der Ausgleich einer negativen Wirtschaftsbilanz bringen extreme Vorteile gegenüber Mitspielern ohne Echtgeldeinsatz. Hier müssen die Betreiber dringend nachbessern. Einzelspieler / Mehrspieler Natürlich gibt es auch in ROMADORIA ein Gildensystem. Spieler können sich zu Clans zusammenschließen und so versuchen, auf einer der höchst motivierenden Rankinglisten nach oben zu klettern. Das Spiel verfügt zudem über ein Chatsystem und man kann mit Anderen Handel treiben. Fazit ROMADORIA gehört mit Sicherheit zu den besseren Strategiespielen, die derzeit auf dem Markt sind. Zwar kann die Grafik nicht mit den neuesten Flash-Entwicklungen mithalten und auch der Innovationswert ist eher mittelmäßig, doch für Freunde traditioneller Aufbaustrategiespiele bietet das Game alle gängigen Features und sogar noch etwas mehr. Weiterlesen