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Päarchenglück mit Don‘t Starve Together

am 23.12.2014

Ich habe es gewagt. Den ultimativen Beziehungstest. Ich habe mit meiner Madame gemeinsam ein Game gezockt. Und zwar Don‘t Starve Together. Gestern Nacht sind wir durch meine Schuld von Hounds zerfleischt worden. Ich weiß noch nicht, welche Auswirkungen das auf mein Privatleben hat. Wir haben noch nicht wieder miteinander gesprochen.
Dont Starve Together Titel (quelle: klei)

Es hatte alles so lieblich begonnen. Wir starteten Don‘t Starve Together und klickten ganz romantisch zeitgleich auf den Join-Button. Naja, romantisch auf eine sehr geekige Art. Ich spielte den starken Wolfgang, bereit, die holde Maid zu beschützen, solange ich satt genug war. Sie spielte die zarte Willow, immer bereit, alles in Schutt und Asche zu legen, wenn es ihr nicht gut ging – wie im echten Leben halt. Ich schickte sie sammeln und wunderte mich über die morbide Freude, mit der sie Kaninchen fing und abmurkste. Manchmal zeigt erst ein Game die wahren Perversionen eines Menschen. Fragt mal Skrei wenn er Die Sims spielt…

Nach wenigen Tagen bereits hatten wir ein beschauliches Heim mit einem lodernden Feuerchen, ein paar beefalokackegedüngten Feldern und einer Truhe voller lebendiger Hasen, die brav auf ihre Hinrichtung warteten. Es ging uns so gut, dass ich leichtsinnig wurde. Statt mich um den Ausbau der Basis zu kümmern legte ich mich mit ein paar Spinnen an – und verlor. Madame schenkte mir ein Herz und rettete mich und wieder war der Raum erfüllt von Gamer-Romantik. Im folgenden Winter kuschelten wir uns aneinander, aßen halbgefrorene Fleischbällchen und steckten uns gegenseitig Wärmesteine in die Unterbuxe. Es war schöner als das echte Leben.

Dann kamen die Hounds und alles war dahin. Wir starben. Together. Auch das hätte romantisch sein können. War es aber nicht. Es war frustrierend. So frustrierend, dass wir auf jeden Fall heute nochmal anfangen. Don‘t Starve Together macht also alles richtig.


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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

1 Kommentar

  • Thomas schrieb am 27/12/2014, um 13:24:

    Yeah! :D Bei meiner Freundin und mir waren es nach etwa drei Stunden etliche getarnte Tentakel, welche ein wildes Schilfbeet beschützt haben… ;-) Vorbildlich wie immer bei “Don´t Starve” und der Klei-Firma – der Multplayer läuft stabil. Haben jetzt etwa acht Spielstunden im Multiplayer verbracht und außer Clipping-Fehlern und kurzfristig, eingefrorenden Charakter-Animationen keine Abstürze oder schwere Bugs gehabt – top!

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