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Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – Meine Meinung zur Closed-Beta

am 24.07.2013

Final Fantasy XIV war ja bekanntermaßen nicht so der Knaller. Also hatte Square Enix sich kurzerhand dazu entschlossen, das komplette Spiel zu überarbeiten. Im August wird die überarbeitete Fassung unter dem Namen Final Fantasy XIV: A Realm Reborn nun endlich erscheinen.
Final Fantasy XIV - A Realm Reborn - Logo (Quelle: Square Enix)
Hier sind einige Eindrücke aus der geschlossenen Beta-Phase.

Aus alt mach neu ?

Final Fantasy hat in meiner Kindheit immer eine sehr große Rolle gespielt. Teil vier, fünf und ganz besonders Final Fantasy VI sind bis heute meine absoluten Lieblinge, wenn es um japanische Rollenspiele geht. Grund genug also nach Final Fantasy XI und dem desaströsen Final Fantasy XIV mal in die Closed-Beta von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn reinzuschnuppern. Square-Enix hat sich schließlich mächtig ins Zeug gelegt, um aus Final Fantasy XIV doch noch ein gutes Online-Rollenspiel zu machen.

Der Grund weshalb ich in die Beta reingeschnuppert habe, ist der Mangel an guten japanischen Rollenspielen, die eine schicke große Welt und ein dichte Atmosphäre haben. Genau hier kann Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ganz dick Punkten. Zwar ist das Spiel kein grafisches Meisterwerk, aber das Design lässt so manche Grafik-Schwäche nur halb so schlimm erscheinen. Die ganze Welt wirkt wie aus einem Guss, ist lebendig und hält viele Momente parat, in denen man einfach mal stehen bleibt, um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Die großartige Musik, die von Nobuo Uematso und einigen anderen talentierten Komponisten komponiert wurde, fügt sich wunderbar in das Spiel mit ein.

Auch die Tatsache, dass an allen Ecken und Enden Fanservice betrieben wird, sorgt alle Nase lang für ein wohlig warmes Gefühl in der Magen Gegend. Egal ob Musik, Monster oder das Design bestimmter Rüstungen, Final Fantasy Fans werden auf viel Bekanntes treffen.

Beim Spielprinzip greift Square Enix in den meisten Fällen auf altbekanntes zurück. Ihr schnappt euch eine Rasse und eine Klasse, passt euren Charakter dann euren Vorstellungen an und schon kann das Abenteuer losgehen. Wobei diesmal die Klasse durch eure Waffenwahl bestimmt wird. Denn jede Waffe spendiert euch andere Fähigkeiten. So fällt ein striktes Klassensystem weg und ihr könnt fröhlich alles ausprobieren, um euren eigenen Spielstil zu finden. Kämpfe laufen in Final Fantasy XIV: A Realm Reborn mehr oder weniger wie bei World of Warcraft ab und sind ein Mix aus Auto-Attack und leichten Action-Combat Einlagen. Das mag einigen Zockern von Spielen wie Tera oder Guild Wars 2 zu lahm sein, ich finde es aber recht angenehm.

Dadurch kann ich endlich mal wieder entspannt zocken und muss nicht immer wie ein Bekloppter um die Gegner herum flitzen. Außerdem passt es zum Oldschool-Charm, den Final Fantasy XIV: A Realm Reborn an allen Ecken und Enden versprüht.
FF 14 - A Realm Reborn -03 (Quelle: Square Enix)
Ansonsten gibt es halt das Übliche. Ihr questet fröhlich vor euch hin, nehmt Nebenaufgaben an, stellt allerlei Zeugs mit den Handwerksberufen her und tretet verschiedenen Gilden bei. Das alles ist nicht wirklich neu und sicher auch nichts Besonderes. Allerdings hat Final Fantasy XIV: A Realm Reborn jetzt schon so viel zu bieten, dass keine Langeweile aufkommt. Trotzt der Tatsache, (oder gerade deswegen) dass sich alles in dem Spiel irgendwie oldschool und nicht erzwungen innovativ und modern anfühlt, entwickelt Final Fantasy XIV: A Realm Reborn zumindest in meinen Augen einen ganz eigenen Charm.

Online-Rollenspiele sind ja immer so eine Sache für sich. Eigentlich macht man in jedem Spiel das Gleiche und freut sich wie ein kleines Kind, wenn mal ein Entwickler mit einer klitzekleinen Innovation daher kommt. Bei Final Fatasy XIV: A Realm Reborn verhält sich das, in meinen Augen allerdings etwas anders. Merkwürdigerweise bin ich froh, dass Square Enix nicht irgendwelche halbgaren Innovationen ins Spiel gebracht hat, die am Ende doch nur das Gleiche in einer anderen Farbe sind. Square Enix scheint sich sehr bewusst zu sein, was aus Final Fantasy XIV: A Realm Reborn werden soll und welche Fangruppe mit dem Spiel angesprochen werden soll.

Bis jetzt macht das Spiel, wenn auch etwas altbacken, einen grundsoliden Eindruck und sollte allen Fans der Serie und Freunden älterer Online-Rollenspiele eigentlich zusagen. Über die ein oder andere Spielmechanik kann man sich sicher streiten, aber beim Welt-Design und der Atmosphäre sollten die meisten Zocker eigentlich einer Meinung sein. Einen wirklich guten Joypad-Support hat das Spiel übrigens auch, da es auch auf der Playstation 3 erscheinen wird.


Ich habe mir meine Final Fantasy XIV: A Realm Reborn Collector’s Edition jedenfalls schon vorbestellt, denn mir hat die Beta, bis auf einige Kleinigkeiten, richtig gut gefallen. Ab dem 27. August wird das Spiel dann auf jeden Fall ordentlich gesuchtet.

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Über den Author: Skrei
Skrei ist ein RPG-Fanatic und ist auch dem ein oder anderen Indie-Spiel gegenüber nicht abgeneigt.

5 Kommentare

  • Araquin schrieb am 28/7/2013, um 08:44:

    Zitat:”Zwar ist das Spiel kein grafisches Meisterwerk, aber das Design lässt so manche Grafik-Schwäche nur halb so schlimm erscheinen.”:Zitat Ende

    Wo bitte und vor allem welches MMORPG das Aktuell auf dem Markt ist hat eine besserer Grafik als Final Fatasy XIV: A Realm Reborn

    • Skrei schrieb am 15/8/2013, um 10:20:

      Final Fantasy XIV: A Realm Reborn sieht im Großen und Ganzen schon recht ordentlich aus. Es gibt aber genug Punkte, in denen mich die Grafik des Spiels nicht so recht überzeugt. Gerade in Städten, bei NPCs und bei den Texturen ist das der Fall. Da wäre auf jeden Fall noch mehr drin gewesen.

      Allerdings sorgt das großartige Design dafür, dass der ganze Spaß trotzdem lecker aussieht.

  • Felix schrieb am 05/9/2013, um 20:40:

    Naja die grafik ist ok, aber was mich ankozt sind die fps einbrüche in städte zudem läuft bei mir bf3 auf ultra flüssig gw2 flüssig und swtor flüssig wow natürlich auch und andere mmos, voll bescheiden entwickelt und dass kampfsystem ist auf (ich bleib an dieser stelle und kämpfe ausgerechnet) 90% nicht zu meinem geschmack was gw2 manchmal zuviel an movement hat hat das spiel zu wenig und machts deutlich schwach in dieser genre

  • Felix schrieb am 05/9/2013, um 20:41:

    Mann muss auch sagen außerhalb der stadt (main stadt ) läufts bis an ein paar stellen bei mir mit 100fps.

    • Skrei schrieb am 05/9/2013, um 20:56:

      In bestimmten Punkten fühlt sich das Spiel mächtig nach alter Schule an. Tatsächlich ist es aber genau das, was mich fesselt. Kein wildes Rumgerenne im Kampf und auch sonst spielt sich FF 14 relativ entspannt. Das kommt mir nach all den Action-Combat MMOs wie zb. Guild Wars 2 gerade recht.

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