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Fallout – New Vegas

System(e): PC Windows
Erscheinungstermin: 22.10.2010
Genre(s): Rollenspiel, Action
Publisher(s): Namco Bandai
Entwickler: Obsidian Entertainment
Altersfreigabe: 18+
Computerspiele.com Wertung
8.9
VN:F [1.9.6_1107]
Eure Wertung:
2 votes
3.0

Fallout – New Vegas

Nach dem Riesenerfolg von Fallout 3 bringt die Rollenspielschmiede von Bethesda Softworks mit Fallout: New Vegas einen eigenständigen Nachfolger der Erfolgsserie heraus. Hat man sich im Vorgänger noch durch die atomar verseuchten und zerstörten Regionen rund um und in Washington D.C. gekämpft, so erwarten den Spieler in Fallout: New Vegas, wer hätte das gedacht, die postapokalyptischen Landschaften des wahrscheinlich größten Spielplatzes für Erwachsene auf diesem Planeten. Let’s gamble in Vegas, baby!

Atmosphäre – Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes

Die Welt liegt nach einem verheerenden Atomkrieg in Schutt und Asche und die wenigen Überlebenden haben sich in verschiedenen Banden gruppiert. Ein Großteil der Lebensmittel ist ungenießbar und in vielen Abschnitten der Gebiete liegt der Schleier der Radioaktivität schwer in der Luft. Las Vegas als zentrale Stadt, welche von der Katastrophe weitestgehend verschont blieb, wird  von einem einflussreichen, korrupten Unbekannten kontrolliert und heißt nun New Vegas. Fallout: New Vegas fängt viel von der Atmosphäre seines Vorgängers auf, wodurch sich erfahrene Fallout-Spieler zwar schnell heimisch, jedoch keineswegs gelangweilt fühlen werden. Die neue Welt rund ums Spielerparadies weckt sehr viel Interesse zum Erkunden und bringt die düstere Endzeitstimmung mit dem speziellen Fallout Charme so authentisch wie bisher kein anderes Spiel rüber.

Grafik – Fallout 3 lässt grüßen

In puncto Grafik hat der Fallout 3 Nachfolger keinen Sprung nach vorne gemacht, sondern vielmehr die bekannte Engine übernommen. Für die Möglichkeiten der heutigen Zeit scheint das etwas enttäuschend, aber der Schwerpunkt wurde bei diesem Spiel komplett auf den Inhalt gelegt. Die weite Fernsicht und die detaillierten Landschaftstexturen überzeugen trotzdem. Allerdings enttäuschen auch in diesem Teil die Charaktere durch Bewegungssteife und aufkommender Ähnlichkeit.

Einzelspieler – Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas

Nach einem kurzen Einspieler erwacht man mit leicht verschwommenem Blick aus einem Komazustand. Gerade frisch zu sich gekommen, erblickt der Spieler die erste Person welche sich als Doktor vorstellt. Eine kurze Frage zu unserem Wohlbefinden und schon beginnt die interaktive Charakterstellung, die wie schon im Vorgänger eine gelungene Abwechslung zum Einheitsbrei der Konkurrenz bietet. Der Spieler erlitt nämlich einen Kopfschuss und der Doc möchte natürlich wissen ob seine Flickarbeit unserer Zufriedenheit entspricht. Also schnell Aussehen und Namen bestimmt, die Grundattribute an einem Vorkriegsautomaten festgelegt und die Fähigkeiten anhand von psychologischen Fragen festgemacht. Wem das Ergebnis nicht gefällt, darf es nach dieser Prozedur nochmals individuell verändern. Dank des Doktors erfahren wir auch, dass wir ein Kurier sind und wer uns erschossen hat bzw. erschießen wollte oder besser gesagt wer uns weitere Information liefern kann. So beginnt die Hauptquest mit dem Sammeln von Informationen in einer kleinen Geisterstadt namens Goodridge und führt den Spieler auf viele weitere Nebenfade die den Spieler zu diesem mysteriösen Mann führt, der den Anschlag verübt hat.

Mehrspieler – nicht vorhanden

Gameplay – „Do you like it Hardcore?“

Vegas wäre nicht Vegas, ohne seine Casinos und zahlreichen Automaten und Spieltischen. Deshalb lädt die Stadt nicht nur am Rande des berühmten Sunset Strips zu zahlreichen Minigames in Form von Blackjack, Roulette etc. ein, sondern gibt dem Spieler auch außerhalb der Großstadt verschiedene Charaktere in kleinen Kartenpartien um ihr Erspartes zu erleichtern. Wenn man denn ein guter und siegreicher Spieler ist, ansonsten ist man schnell blank wie eine Kirchenmaus. Die neuen Fraktionen und Banden bringen mehr Dynamik ins Spielleben und die ausgearbeitete Ruf Funktion macht es ereignis-  und bonusreicher. So wirken sich spezielle Questaktionen direkt auf das spielerische Ansehen aus und es entwickeln sich Vor- sowie Nachteile bei den einzelnen Gemeinschaften. Desweiteren wurde der Stufenaufstieg in Fallout: New Vegas schwieriger gestaltet, sodass man nicht schon zu früh im Spiel zu mächtig für noch erscheinende Gegner und Quests wird. Eine absolute Neuerung ist der Hardcore-Modus. Dieser lässt sich im Menü jederzeit ein- und ausschalten und soll etwas mehr Schwierigkeit und Realismus ins Spiel bringen. In diesem Modus muss der Spieler nämlich zusätzlich Dehydration und Hunger entgegenwirken und immer für ausreichend Nahrung, sauberem Wasser und natürlich auch genügend Schlaf sorgen.

Fazit – Veraltete Grafik mit neuem Inhalt

Obsidian hat mit Fallout: New Vegas einen weiteren Teil der großartigen Endzeitserie entwickelt, welcher eine frei erkundbare postnukleare Welt mit einer lang anhaltenden Story bietet. Auch wenn die Grafik sich im Vergleich zu 2008 nicht verändert hat, bügelt das der neue Inhalt wieder etwas gerade. Für genug Spielspaß ist dementsprechend gesorgt, also heißt es: Viel Chips, viel Cola und die Bunkertür sicher verriegeln.

Artikel von Steven Malik | 26 Okt 2010 | PC Spiele Test, Rollenspiele - Test

Vorschau

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Fallout – New Vegas

Im 4. Quartal 2010 geht mal wieder die Atombombe hoch. Obsidian Entertainment plant die Veröffentlichung von Fallout – New Vegas. Es wird schon laut zum gefährlichen Überlebenskampf geblasen. Der neueste Ableger der beliebten Reihe führt den Spieler dieses Mal durch ein postapokalyptisches Las Vegas – zumindest durch die Reste...

Heute erschienen: Fallout New Vegas

Quelle: BethesdaEndlich ist es so weit: New Vegas steht in den Läden! Nachdem die Amerikaner schon drei Tage Vorsprung gegenüber uns armen Europäern haben, werden wohl zahlreiche Gamer hierzulande das Wochenende bereits für den neuesten Ableger aus der Fallout-Reihe reserviert haben. Das ist auch gut so: denn Schätzungen zufolge liegt die Spielzeit für New Vegas bei locker 200 Stunden – die es ersteinmal aufzubringen gilt.

Bei dem Wetter gibt es ohnehin nichts Besseres zu tun, als sich zu Hause zu verschanzen und bei Tiefkühlpizza und Softgetränken Endzeit-Stimmung zu schnuppern. Also nichts wie raus und kaufen das Spiel – oder unter dem obigen Link bestellen, falls Ihr bei den Temperaturen wie ich schon nicht mehr aus dem Haus gehen wollt. Es ist Fallout-Zeit! Yay!

Artikel von Zacharias Ocker | News


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Bilder

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Fallout - New Vegas - Screenshot

Video

Quelle: Bethesda Softworks
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Der offizielle TV-Spot zum neuen Endzeit-Epos Fallout: New Vegas.
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Fallout: New Vegas – Dev Diary #5
Im neuesten Entwicklertagebuch wird uns The Strip vorgestellt, das New Vegas, das das Herz der Spielwelt im neuesten Fallout-Ableger ist.
Artikel vom 15 Okt 2010 | Ganzer Beitrag »
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Fallout – New Vegas – Trailer
Amüsanter Trailer mit launiger Musik. Vermittelt einen atmosphärischen Einblick in die Spielwelten des neuesten Fallout-Ablegers.
Artikel vom 25 Aug 2010 | Ganzer Beitrag »

Systemanforderungen

Die minimalen Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows XP, Vista oder 7
Prozessor: 2.0 GHz-Dual-Core
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
Festplattenspeicher: 10 GB
Grafikkarte: ATI 1300XT oder NVIDIA GeForce 6-Serie oder höher