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Achron

am 25.05.2011

Achron_Attacke auf den Bunker (quelle: hazardous software)Echtzeitstrategiespiele sind seit jeher beliebt und spätestens seit „Starcraft 2“ auch wieder total angesagt. Doch das Projekt mit dem Titel ACHRON des us-amerikanischen Entwicklers Hazardous Software ist eigentlich gar kein Echtzeitspiel, vielmehr ein Zeitspiel. Es implementiert nämlich die Möglichkeit von Zeitreisen ins Gameplay und sorgt damit für Spannung und Verwirrung gleichermaßen.

Das Großvater-Paradoxon

Auf den ersten Blick ist ACHRON ein optisch eher dürftiges Echtzeit-Strategiespiel mit Flugzeugen, Panzern und dem ganzen altbekannten Drumherum, das in eine Singleplayer-Kampagne und einen Mehrspielermodus gepresst wurde. Aber das Besondere erschließt sich erst, wenn man etwas genauer hinsieht. Man kann nämlich seine Einheiten durch die Zeit schicken. Doch anders als in manchen Spielen zuvor sind Zeitreisen nicht nur ein erzählerisches Mittel, sondern stehen in ACHRON im Mittelpunkt als dynamische Möglichkeit der Kriegführung, bei der es übrigens um einen Konflikt zwischen Menschen und Aliens geht. So kann man beispielsweise ausspähen, ob der Gegner eine bestimmte Stelle einmal absichern wird und ob man also selbst auch dort Einheiten postieren sollte. Oder aber man reist nach einer Invasion des Gegners in die Vergangenheit und zerstört die Fabrik, in der die Invasionseinheiten gebaut wurden. Der Gegner wiederum könnte allerdings noch weiter zurückreisen und die Fabrik mit Kanonentürmen sichern. Das allerdings führt zum sogenannten Großvater-Paradoxon. Diese weist auf das Problem hin, dass man nicht in der Vergangenheit seinen Großvater töten und somit seine eigene Existenz vernichten kann, ohne in hochtheoretische Kausalitätsprobleme zu geraten.

Herr Doktor, übernehmen Sie!

Obwohl man sich noch nicht so recht vorstellen kann, wie ACHRON denn nun eigentlich zu spielen ist und wie solche paradoxen Spielsituationen halbwegs logisch und nachvollziehbar zu lösen sind, können wir dennoch ganz beruhigt in die Zukunft des Spieles schauen, denn der Chef-Entwickler und Gründer von Hazardous Software ist ein promovierter Computerwissenschaftler mit reichlich Erfahrung in der Erstellung algorithmischer Lösungen. Und so präsentiert ACHRON eine Lösung für solche Probleme, indem es den Ausgang eines Ereignisses vom Timing des Spielers abhängig macht. Wie genau das funktioniert, welche Rolle Chronopunkte dabei spielen und was zur Hölle Chronoporter sind, das… wissen wir auch noch nicht so genau. Wer es schon jetzt nicht mehr erwarten kann und unbedingt dieses verwirrende und doch hochinteressante Spielprinzip antesten möchte, der kann sich noch bis zum 27. Mai hier für ein Beta-Tournament registrieren.

ACHRON soll im dritten Quartal 2011 erscheinen und dürfte das innovativste Spiel sein, das wir dieses Jahr zu Gesicht bekommen. Bei einem Erfolg des Games kann man nur hoffen, dass Hazardous Software Mittel und Wege findet, das Ganze optisch noch ein wenig ansprechender zu machen.


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