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Destiny: Plus-Minus-Liste

am 30.09.2014

Reviews zu Bungies “Shared-World-Shooter” Destiny gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, und etwas wirklich Neues kann ich euch zum Spiel auch nicht mehr erzählen. Darum habe ich es mir diesmal ganz einfach gemacht und eine kurze Plus-Minus-Liste zusammengestellt. Los geht’s!
Destiny - Logo (Quelle: Bungie)

Plus – Das gefällt mir an Destiny

  • Die Grafik und der Sound sind, wie zu erwarten, allererste Sahne. Bungie hat sich hier mächtig ins Zeug gelegt, und in Kombination mit dem großartigen Art-Design eine Welt erschaffen, die nicht nur hübsch anzusehen ist, sondern auch geschmeidig ins Ohr geht. Zwar fehlen mir die 60 FPS ganz gewaltig, aber vielleicht ändert sich das ja bei einem eventuellen PC-Release.
  • Auch an der Gameplay-Front ist eigentlich alles in Butter. Ähnlich wie schon bei der Halo-Reihe lässt sich mein Guardian extrem geschmeidig steuern, und die Waffen fühlen sich allesamt mächtig gut an. Aber auch das war ja eigentlich zu erwarten.
  • Das Design der Benutzeroberfläche ist extrem übersichtlich und strahlt, genau wie das Design der Klamotten, einen netten futuristischen Vibe aus, ohne dabei zu abgedreht zu sein. Ganz im Gegenteil. Die Benutzeroberfläche ist erfreulich minimalistisch und extrem stilsicher.
  • Die zweieinhalb Zwischensequenzen, die es dann doch noch ins Spiel geschafft haben, konnten mich durch ihre dichte Atmosphäre begeistern und haben bei mir das Gefühl wachgerufen, dass in Zukunft noch etwas ganz Großes passieren wird. Was das ist bleibt allerdings abzuwarten, denn bis jetzt fehlt davon leider jede Spur.
  • Destiy - Klassen (Quelle: Bungie)

  • Bungie versucht uns nicht, wie so viele andere MMOs, als alleiniger Retter der Welt dastehen zu lassen, sondern macht von Anfang an klar, dass wir einer von vielen Guardians sind, die gemeinsam für die Menschheit kämpfen. So habe ich wenigstens nicht das Gefühl, dass meine Taten bedeutungslos sind. Stattdessen wird mir recht glaubhaft suggeriert, dass ich meinen Teil zum Kampf gegen die Dunkelheit beitragen kann. Daumen hoch dafür.
  • Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung, dass der Grind nach Materialien zum Aufwerten von legendären und exotischen Gegenständen zu heftig ist, bin ich ganz froh, dass es seine Zeit dauert, bis alles optimiert ist. So hat man nämlich nicht, wie zum Beispiel bei World of Warcraft, schon nach zwei Minuten alles zusammen gesammelt und weiß anschließend nicht mehr, was man überhaupt noch machen soll. Sollen doch ruhig die Leute das fetteste Equipment haben, die am meisten Zeit ins Spiel stecken. So fühlt es sich wenigstens gut an, wenn man nach endlosem Grinden als dickes Powerhouse durch die Galaxie rockt und die ollen “Casulas” mit ihrer popeligen Ausrüstung nüscht auf die Reihe bekommen. Und ja, ich gehöre zu den ollen “Casuals” mit der popeligen Ausrüstung.
  • Zu guter Letzt gibt es noch einen fetten Daumen nach oben für die Art und Weise, in der Bungie mit Kritik umgeht und diese dann versucht positiv umzusetzen. Wer regelmäßig die Mitteilungen in den offiziellen Foren liest, wird mittlerweile mitbekommen haben, dass Bungie das Feedback der Spieler sehr ernst nimmt und durch regelmäßige Patches so einiges am Spiel ändert. Und auch der Humor, mit dem Bungie die Macken des Spiels bespricht, zeugt davon, dass sich der Entwickler sehr bewusst ist, dass in Destiny noch lange nicht alles Gold ist was glänzt.
  • Destiny - Mars (Quelle: Bungie)

    Minus – Das nervt mich an Destiny

  • Ganz oben auf der Minus-Liste steht Bungies Entscheidung jegliche Story auf eine Internetseite außerhalb des Spiels zu verfrachten. Dadurch entsteht bei mir eine große Distanz zu allem, wofür ich angeblich mit meinem Guardian kämpfe. Wer dafür verantwortlich ist sollte schleunigst gefeuert werden.
  • Angesichts der Tatsache, dass ich auch Story-Missionen regelmäßig wiederholen muss, um zum Beispiel Endgame-Währung etc. zu bekommen, ist es mir absolut schleierhaft, wieso ich die verfluchten Zwischensequenzen nicht überspringen kann. Meine Geduld wird immer wieder auf die Probe gestellt, wenn ich mir zum zwanzigsten Mal anhören muss, dass der Obermufti mir ja von diesem und jenem Ereignis erzählen könnte, es dann aber einfach nicht macht.
  • Auch wenn Destiny eine Art MMO sein soll, macht Bungie es uns nicht gerade leicht, Clans zu gründen und mit diesen dann zu kommunizieren. Auch hier muss ich wieder außerhalb des Spiels auf eine Internetseite zurückgreifen. Wieso? Weshalb? Warum? Das weiß wahrscheinlich nicht mal Bungie. Aber ein MMO, ohne irgendeine Möglichkeit mit anderen Spielern zu kommunizieren und ohne ein vernünftiges Match-Making-System, ist absoluter Bullshit. Dann hätte es auch ein Single-Player-Spiel mit einem ordentlichen Multiplayer-Modus getan.
  • Und Items tauschen kann man natürlich auch nicht. Wozu auch. Schließlich wird der Hunter, für dessen Klasse ich geraden ein exotisches Item gefunden habe, schon irgendwann sein eigenes finden.
  • Destiny - Venus (Quelle: Bungie)

  • Ladezeiten. Mehr muss ich dazu nicht sagen.
  • Dinkelbots “Scanning-Action” während ich Gegner “abwehren” muss, bis der olle Schaltkreisklumpen fertig ist. In den Story-Missionen gibt es keine Abwechslung, Innovation oder auch nur ansatzweise interessante epische Momente. Wenn Dinkelbot was scannen will, dann wird das gemacht. Und Dinkelbot will am liebsten den lieben langen Tag etwas scannen.
  • Fehlende Tutorials. Destiny weigert sich dem Spieler zu erklären, wie er zum Beispiel Ruf bei den verschiedenen Fraktionen erlangen kann, oder wie man an bestimmte Währungen herankommt. Und auch die Tatsache, dass es ein Limit gibt wie viel Währung man in einer Woche farmen kann, wird nirgends erwähnt. Auch hier kann ich wieder nur wieso, weshalb und warum fragen.
  • Keine Absicherung, wenn ich wieder mal durch einen Disconnect aus einem Strike etc. geflogen bin. Destiny bietet dem Spieler nicht die Möglichkeit, sich einfach wieder mit dem Spiel zu verbinden und wieder in den Strike mit einzusteigen. Nope, das wäre ja viel zu leicht. Stattdessen muss man halt von vorn anfangen.
  • Das ist aber nicht so wild, da sich Strikes eh nicht lohnen, denn Bosse weigern sich sowieso vernünftigen Loot fallen zu lassen. Aber das soll sich ja zusammen mit den Engrams im nächsten Patch ändern. Da bin ich mal gespannt.
  • Ich könnte noch ewig so weiter machen, da Bungie einfach unheimlich viele fragwürdige Design-Entscheidungen getroffen hat, die einfach nicht in ein “MMO” gehören. Wenn man schon der Meinung ist, einen MMO-Hybrid-Shooter auf die Beine zu stellen, dann sollte man wenigstens die MMO-Aspekte ordentlich durchdenken und nicht nur halbherzig ins Spiel integrieren.
  • Destiny - Cabal (Quelle: Bungie)

    Ich habe an Destiny eine ganze Menge auszusetzen. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich Destiny unheimlich cool finde und nicht so recht aufhören kann, mit meinem Level 27 Warlock nach Materialien und exotischen Gegenständen zu suchen. Warum das so ist? Keine Ahnung. Trotzt all der Macken und dummen Desing-Entscheidungen, die Bungie getroffen hat, macht Destiny irgendetwas verdammt richtig. Dazu habe ich auch schon in einem anderen Artikel meinen Senf abgegeben.

    Jedes Mal, wenn ich das Spiel starte, habe ich dieses “Homecoming-Gefühl” und freue mich darauf, mit meinem Guardian auf Patroullie zu gehen, Strikes zu machen oder mich mal an der Vault of Glass zu probieren. Zwar frustet mich momentan noch das Loot-System, aber das wird sich “Patch sei Dank” auch bald ändern. Ich habe einfach nur Spaß mit Destiny, und das ist beim Zocken ja schließlich das Wichtigste. Und wer weiß, vielleicht hält Bungie noch die ein oder andere Überraschung für uns parat. Sollte das nicht der Fall sein habe ich aber auf jeden Fall genug Unterhaltung für meine Kohle bekommen.

    Mein Xbox One GT ist übrigens Bartnir. Wer Bock auf ne Runde Destiny hat, der kann mich einfach adden.


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    Über den Author: Skrei
    Skrei ist ein RPG-Fanatic und ist auch dem ein oder anderen Indie-Spiel gegenüber nicht abgeneigt.

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