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Cages Indie-Game des Jahres 2013: Don‘t Starve

am 05.12.2013

Zum Jahresende tendieren Fernsehsender, Radiostationen, Sportfunktionäre und selbst Gamer-Magazine ja dazu, aus jedem Mist einen Jahresrückblick zu machen oder Preise für den besten Song, Fußballer, Ego-Shooter usw. zu vergeben. Ich möchte da kein Außenseiter sein und präsentiere euch heute: Cages Indie Game des Jahres! Don’t Starve! Tatata Taaa!
Dont Starve Nacht (quelle: klei entertainmenet)

Don’t Starve erschien bereits im April als digitaler Release und ist ein Werk von Klei, einem kleines Indie-Studio aus Vancouver in Kanada. Offenbar inspiriert von der Wildnis des nordamerikanischen Landes und einem Spiel aus einem nordeuropäischen Land – nämlich Minecraft – ist Don’t Starve eine fesselnde und süchtig machende Mischung aus Ressourcen sammeln, Mobs bekämpfen und dem reinen Überleben.

Dont Starve Sammeln (quelle: klei entertainmenet)

Don’t Starve – Man lebt nur einmal

Eine der größten Motivatoren – gerade zu Zeiten von Auto-Save und Auto-Heal – ist der Permadeath in Don’t Starve als zentrales Element des Gameplays. Wer in Don’t Starve stirbt, bleibt tot und das Spiel ist beendet. Es gibt zwar einige wenige Möglichkeiten, sich wiederzubeleben, aber dennoch fürchtet man sich geradezu vor dem virtuellen Ableben, denn die Gefahren sind allgegenwärtig. Angriffslustige Wildschweinhunde, keifende Spinnen und aggressive Bienen sind da noch das geringste Problem. Der stets drohende Hungertod, die Kälte im Winter oder der Dämon der Nacht sind viel bedrohlicher. So entfaltet Don’t Starve trotz Comicoptik ein düsteres Gefühl beim Spielen und sorgt für ständige Anspannung.

Dont Starve Tod im Kampf (quelle: klei entertainmenet)

Don’t Starve – Das Ende der Überflussgesellschaft

Wie in Minecraft so muss man auch in Don’t Starve Ressourcen sammeln. Holz für das Lagerfeuer, Gras für das Nachtlager, Beeren gegen den Hunger. Prinzipiell ist all das im Überfluss vorhanden. Das Problem ist vielmehr die eigene Effizienz. Eine einzelne Spielfigur muss all das mit behelfsmäßigen Werkzeugen allein bewältigen, während die Zeit gnadenlos herunterrinnt und die nächste Nacht schon ihre langen Schatten vorauswirft und der Magen bereits wieder knurrt. Ein bisschen wird einem da bewusst, wie wichtig dem Menschen Gemeinschaft ist und wie praktisch doch die Arbeitsteilung.

Dont Starve Karte (quelle: klei entertainmenet)

Don’t Starve – Schaffe, schaffe, Häusle baue

In Don’t Starve kann man nicht die großen monumentalen Werke bauen, wie man sie aus Minecraft kennt. Stattdessen geht es hier wirklich nur um das Nötigste zum Überleben. Alles, was unser Held bauen kann, benötigt Ressourcen, bringt aber Vorteile – zum Beispiel ertragreicheres Fleisch oder Schutz vor Blitzeinschlägen. Den Entwicklern ist es gelungen, das Ganze genau so zu balancen, dass es nie zu bequem wird oder man sorglos wird. Selbst mit der stärksten im Spiel verfügbaren Rüstung muss man immer noch aufpassen, mit wem man sich anlegt. Selbst die beste Farm braucht ständig Nachschub an Samen und Dung. Und jedes noch so raffinierte Werkzeug oder Kleidungsstück nutzt irgendwann ab.

Dont Starve Basislager (quelle: klei entertainmenet)

Don’t Starve – Endloser Gruselspaß

Die Optik von Don’t Starve wurde oft mit dem Stil von Tom Burton-Filmen verglichen und entfaltet einen ganz eigenen Charme. Dennoch ist das Spiel gruselig genug, um manchmal wirklich Angst um seinen Charakter zu haben. Wenn man nach 30 oder 40 Ingame-Tagen bei einer routinemäßigen Spinnenseide-Farming-Aktion die Lebenspunkte nicht im Blick hat und doch aufgrund eines letzten Spinnenbisses das Zeitliche segnet, könnte man vor Verzweiflung in die Tastatur beißen. Tut man aber nicht, sondern man will es sofort noch einmal probieren – ganz von Anfang an. Das schaffen nicht viele Spiele und das ist auch der Grund, warum Don’t Starve mein Indie-Spiel 2013 ist.

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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

2 Kommentare

  • Thomas schrieb am 06/12/2013, um 09:50:

    Hi,

    wir sehen das ganz genauso! Großartiges Spiel und super, dass sie im Verlauf des Early Access das WInter-Feature mit reingenommen hatten! :) Wir hatten es uns damals gleich bei Start des Early Access geholt – 2 Kopien als Bundle für faire 6 €!

    Was mich persönlich bei “Don´t starve” massiv erstaunt hat, war, dass es selbst in der Alpha–Phase quasi keine Bugs hatte! Ab und zu einige Clipping-Fehler bei Objekten, die ein wenig geflimmert hatten, aber ansonsten, lief das Spiel konstant über 30 Spielstunden ohne Bugs. Respekt dafür ans Entwickler-Team! :)

  • Cage schrieb am 17/12/2013, um 21:41:

    Nach 56 Tagen von so einer verschissenen Tentakelhorde zerfetzt… Ich könnte speien! SPEIEN!

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