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5 Tipps für den Modus Panzer-Übermacht

am 15.09.2012

Armored Kill Panzer (quelle: EA)
Der neue Multiplayer-Modus „Panzer-Übermacht“ im Armored-Kill DLC von Battlefield 3 ist zwar an sich keine neue Idee, passt aber goldrichtig zur Intention des neuen Contents. Armored Kill legt den Fokus auf Panzer. Was läge da näher, als eine Map mit Panzern vollzupacken, die störenden Luftfahrzeuge zu entfernen und die Stahlkolosse in Rudeln auf eine einzige zentrale Flagge loszulassen. Mit diesen Tipps macht das noch mehr Spaß.

Teamwork über alles
Battlefield 3 ist ein Teamspiel, das dürfte nun auch der letzte Noob mitbekommen haben. Ganz auf sich allein gestellt sind die Möglichkeiten schon im Hauptspiel limitiert. Bei Armored Kill ist das noch viel stärker ausgeprägt und bei Panzer-Übermacht sowieso. Zwar fixiert sich alles auf die zentrale Flagge in der Mitte der Map, doch trotzdem sorgen die großen Karten für unzählige Manöver, um zum Ziel zu kommen. Wer da ganz allein mit seinem Panzer drauflosbrettert, wird schnell zu Klump geschossen. Regel Nummer Eins ist: Fahr nie ohne einen Gunner los, der auch reparieren kann. Im Gegenzug sollte man sich selbst auch nicht zu schade sein, als Mitfahrer zuzusteigen. Auch am MG kann man Kills und Punkte sammeln. Wenn möglich sollte jeder so viel wie möglich markieren (kurz Q drücken und das zentrale Feld auf einen gesichteten Gegner richten), um die Position der Feinde mitzuteilen. Das bringt übrigens auch immerhin 10 Punkte, wenn der markierte Feind daraufhin von jemandem gekillt wird. Ganz wichtig für die Panzerzerstörer: Sie dienen auch als gepanzerte Transporter. Zwar ist das Sichtfeld der Beisitzer stark begrenzt und in voller Fahrt wird einem manchmal schwindelig, doch in Flaggennähe kann man bestens ausschwärmen und den Punkt in Sekundenschnelle einnehmen. Deshalb: Fahrer, bitte immer Infanterie einsammeln. Wie immer ist übrigens die Kommunikation über Teamspeak und Co. höchst effizient, doch clevere Spieler verstehen sich auch mit den Ingame-Kommandos oder mit Gesten der Spielfiguren.

Rudelbildung
Eine andere Art von Teamwork dürfte es in dieser Form nur bei Panzer-Übermacht geben, nämlich die Bildung von Panzer-Paaren oder gar Rudeln. Ein einzelner Panzer (respektive Panzerzerstörer) ist ein leichtes Ziel und wird manchmal von mehreren Seiten beschossen. Besser ist es, massiert vorzugehen und Grüppchen zu bilden, die sich gegenseitig decken und unterstützen. So kann ein gegnerischer Panzer mit einer einzigen Salve aus drei Rohren zerstört werden. Außerdem verteilt sich meist auch der erlittene Schaden besser. Ohne Teamspeak sollte man als Panzerfahrer versuchen, sich einem anderen Fahrzeug anzuschließen und zu überblicken, auf welcher Flanke gerade attackiert wird. Blindes Drauflosbrausen endet fast immer in Flammen.

Die Wichtigkeit der Infanterie
Momentan ist es leider so, dass in manchen Runden der eigentliche Sinn von Panzer-Übermacht durch Horden von Raketenschützen verloren geht. Denn die Infanterie bleibt nach wie vor eine wichtige Komponente im Spiel. Fast alle Soldaten starten als Engineer, bepackt mit Repair-Kit und der vernichtenden Javelin. Oft werden Panzer durch Javelins zerstört, ohne dass der Fahrer auch nur erahnt hätte, woher der Beschuss kam. In Verbund mit den Soflams der Sniper wird eine Runde Panzer-Übermacht schnell zum Panzer-Massengrab. Apropos Sniper: Die riesigen Karten eignen sich prima zum Verstecken und Anvisieren, doch oft gibt es einfach zu wenig Ziele, die zu Fuß unterwegs sind. Verstecken kann sich auch der Supporter, das C4 in der Hand. Vor allem Panzerzerstörer sind verwundbar gegen Infanterie, weil sie kein flexibles Turm-MG haben, sondern nur die ungenauen Schützen aus den Sichtschlitzen. Doch Vorsicht: der Fahrer kann auch auf MG oder hochexplosive Munition umschalten, wenn er den C4-Mann rechtzeitig sieht. Zum Einnehmen der Flagge eignet sich eigentlich auch nur Infanterie, denn dieser Punkt ist in allen Maps ziemlich exponiert und jedes Fahrzeug in der Nähe ist ein leichtes Ziel. Deswegen nochmal: Infanterie in die Panzerzerstörer, abfahren und ausschwärmen. Das ist auch wichtig, weil es keine Squad-Spawns gibt und keine Jeeps oder Quads bereitstehen. Auf 64er-Karten steht die Infanterie sonst dusselig in der Basis herum oder läuft sich die Hacken wund.

Immer in Bewegung bleiben
Panzer sind langsam und schwer, doch keine Türme. Selbst, wenn man eine gute Schussposition gefunden hat, sollte man dort nicht zu lange verweilen, denn jedes statische Ziel ist ein leichtes Ziel. Noch schlimmer ist ein Panzer, der weitab vom Geschehen in Sicherheit steht, wie wild in den Himmel schießt und nichts trifft. Findet den richtigen Rhythmus aus Bewegung und gezieltem Schuss. Die großen Karten machen Flankierungsmanöver möglich und wichtig. Vor allem die vergleichsweise schnellen Zerstörer umgehen die Front in wenigen Sekunden und können dem Gegner in den Rücken fallen. Sucht auf jeden Fall auch Hügel oder Felsen zur Deckung. Offenes Gelände bedeutet zwar schnelles Vorankommen, doch eben auch oft einen schnellen Tod.

Zielwasser trinken
Der letzte Tipp ist an sich eine Selbstverständlichkeit: Lernt schießen. Das Schießen mit dem Panzer ist durchaus etwas anders als die Bedienung der Infanteriewaffen. Geschosskurve, Abfallwinkel, Schuss aus der Bewegung, Munitionstyp-Auswahl – all das will geübt und verinnerlicht sein. Bei Panzer-Übermacht kommt es im Sekundentakt zu Duellen zwischen Panzern oder sogar Panzergruppen und der Distanzkampf erreicht eine Dimension, die man selbst von Firestorm nicht kannte. Wer hier besser trifft, gewinnt. Doch auch geübte Panzerfahrer werden sich umstellen müssen. Vorbei die Zeiten als man auf Damavand reihenweise Infanterie mit der Kanistermunition ummähte oder auf Kharg Panzer im Nahduell zwischen den Häusern bekämpfte. Armored Kill und speziell Panzer-Übermacht führen den Panzerkampf in Battlefield 3 auf ein anderes Level.

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Über den Author: Cage
Cage ist der Strategie-Experte bei Computerspiele.com und außerdem bekennender FIFA-Fanboy.

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