Kim Dotcom: er will doch nur spielen…
Zumindest kann der kürzlich inhaftierte Kim “Dotcom” Schmitz das ganz gut, wie das obenstehende Video beweist. Kurz vor dem Ende des letzten Jahres erklomm die schillernde Unternehmerfigur hinter dem unglückseligen Filesharing-Portal Megaupload die Topliste von Modern Warfare 3.
Ein Zeugnis aus besseren Tagen, bevor Kim mit einer abgesägten Schrotflinte aus dem Panic Room seines Anwesens in Neuseeland geschält wurde. Bei der Verhaftung sollen überraschenderweise keine Polizisten zu Tode gekommen sein. Dieses Video sollte als Beweis dafür gelten, dass selbst manische Zocker wie dieser noch zwischen Spiel und Realität unterscheiden können. Doch das nur am Rande, als Material für den Fall, dass bald wieder eine Killerspiel-Diskussion aufflammt.





1 Kommentar
Ist das irgendwo offiziell nachzulesen, dass Kim Schmitz auch
wirklich die Rangliste von MW3 zu dem Zeitpunkt angeführt hat?
Ist das zusätzlich gesichert,
dass ihm der MW3-Account von “Megaracer” auch wirklich gehörte?
Nichts für ungut, Jungs, doch ich habe da große Zweifel an der Glaubhaftigkeit dieses Videos. Kim Schmitz ist seit über fünfzehn Jahren als Hochstabler in Deutschland bekannt und hat seit den 90´er Jahren ein Hausverbot für alle Kongresse vom Chaos Computer Club [2]. Desweiteren wurde er wegen Betrugsdelikten 1998 zu zwei Jahren auf Bewährung und erneut 2002 wegen Betrugsdelikten zu 1¾ Jahren Gefängnis plus 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt [1]. Würde mich nicht wundern, wenn das Video nur Lug und Trug…
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz
“Nach Betrugsdelikten im Fahrwasser der New Economy wurde er 2002 wegen Insiderhandels und Veruntreuung verurteilt und galt als Hochstapler”
[2] http://mobil.wiwo.de/ticker/6092468